Wache mit geladener Waffe gibt zu Reden

Ab sofort ist der Wachtdienst mit durchgeladener Waffe zu leisten. Dies wollen nicht alle so hinnehmen. In Innerschwyz setzt man auf Vertrauen.

Drucken
Teilen
Um die durchgeladenen Gewehre im Wachtdienst finden momentan vielerorts heisse Diskussionen statt. Die Innerschwyzer Gemeinden schauen der Situation gelassen entgegen. (Bild Keystone)

Um die durchgeladenen Gewehre im Wachtdienst finden momentan vielerorts heisse Diskussionen statt. Die Innerschwyzer Gemeinden schauen der Situation gelassen entgegen. (Bild Keystone)

Der militärische Wachdienst ist ab sofort mit durchgeladenem Sturmgewehr zu leisten. Unterschiedlich sind die Meinungen zu dieser neuen Weisung des Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Über Sinn und Unsinn dieses Befehls, den VBS-Vorsteher Samuel Schmid kürzlich erlassen hat, wird heftig diskutiert. 

Der Gemeinderat im zürcherischen Affoltern am Albis will sich dieser Gesetzesanpassung gar widersetzen und hat beim VBS interveniert. Dabei beziehen sich die Verantwortlichen auf einen Unfall, durch den im Jahr 1988 eine junge Frau fast das Leben verloren hätte.

Vergleich mit Polizei
Die Schwyzer Behördemitglieder und Sicherheitsverantwortlichen im inneren Kantonsteil scheinen hinter dieser Angelegenheit weniger grosse Probleme zu sehen. Auch wenn man persönlich nicht für Waffen in Bereitschaft ist, so herrscht doch grosses Vertrauen in die Befehlshaber und in die Ausbildung der Soldaten. Viele vergleichen diese Situation mit der der Polizisten, die ihre Waffen auch einsatzbereit auf sich tragen.

Daniel Bellandi


Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung