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Wachstum: Luzern hängt Zug ab

Die Schweiz wächst: 8,8 Millionen Menschen sollen bis 2035 in unserem Land leben. In der Zentralschweiz könnte dies überraschende Folgen zeitigen.
Bevölkerungszuwachs Schweiz und Zentralschweiz 2010 bis 2035 (mittleres Szenario). (Bild: Grafik Oliver Marx/Neue LZ)

Bevölkerungszuwachs Schweiz und Zentralschweiz 2010 bis 2035 (mittleres Szenario). (Bild: Grafik Oliver Marx/Neue LZ)

Jahr für Jahr konnte der Kanton Zug bislang vermelden, dass seine Bevölkerung rasant gewachsen ist. Um fast 15 Prozent alleine im Zeitraum von 1999 bis 2009. Doch mit diesem Turbo-Effekt ist es nun vorbei: Bis 2035 verlangsamt sich das Wachstum im steuergünstigen Kanton deutlich auf noch knapp unter 9 Prozent. Überrundet werden die Zuger dabei von der eigenen Nachbarschaft, wie die jüngste Bevölkerungsprognose des Bundesamtes für Statistik zeigt. So dürfte in den nächsten 25 Jahren im Kanton Luzern ein wahrer Zuzüger-Boom ausgelöst werden: Um 16,1 Prozent soll die Luzerner Bevölkerung wachsen; von heute 377 000 auf neu 437 800 Menschen.

Die Flucht der Mittelständler

In Zug sorgt vor allem die Mittelstandsflucht dafür, dass das Wachstum abgebremst wird. Immer mehr Mittelständler können sich die hohen Immobilienpreise nicht leisten und wandern ab. Davon können gerade auch Kantone wie Luzern profitieren. Bekanntlich versucht ja auch Luzern, mit einer konsequenten Steuerpolitik Boden gutzumachen.

In Luzern ist man jedenfalls auf ein markantes Wachstum vorbereitet, wie Cüneyd Inan von der kantonalen Dienststelle für Raumentwicklung bekräftigt: «Wir stehen auch im Dialog mit den Gemeinden und versuchen, die Anreize so zu setzen, dass es attraktiv ist, in gut erschlossenen Gebieten zu bauen.»

Ungebremste Zuwanderung

Doch nicht nur die Zentralschweiz, sondern auch die übrige Schweiz wird bis 2035 deutlich wachsen. Von heute 7,8 auf 8,8 Millionen Menschen, wie es in der Prognose heisst. Zurückzuführen ist dies vor allem auch auf die Zuwanderung.

Gleichzeitig wird die Schweizer Bevölkerung immer älter. Im Jahr 2030 soll der Anteil von über 65-Jährigen auf über 26 Prozent steigen (heute: 17 Prozent). Das könnte sich auf die Produktivität der Volkswirtschaft deutlich auswirken, sagen Experten.

sg

Einen ausführlichen Artikel zum Thema lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

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