WAFFEN: Gefährliche Soldaten müssen Waffe abgeben

Zwei Schwyzer Soldaten mussten kürzlich ihre Armeewaffen abgeben. Nach einer Überprüfung wurden sie als potenziell gefährlich eingestuft.

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Kreiskommandant Magnus Sigrist. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Kreiskommandant Magnus Sigrist. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Seit März mussten in der Schweiz 100 Soldaten ihre Waffen abgeben, weil sie von der Armee als potenziell gefährlich eingestuft wurden. Auch im Kanton Schwyz kam es zu zwei Fällen, wie Magnus Sigrist, Kreiskommandant und Vorsteher des Amtes für Militär, Feuer- und Zivilschutz, bestätigt. Mit dem Einzug der Waffen ist die Polizei beauftragt worden. Die Betroffenen hätten die Gewehre anstandslos abgegeben. Wird entschieden, dass ein Soldat die Waffe nicht mehr zurückbekommt, so kann dies eine Umteilung im Militärdienst zur Folge haben.

Seit 2006 besteht in der Schweiz eine rechtliche Grundlage, dass einem Soldaten die Waffe weggenommen werden kann, wenn er aufgrund einer Personensicherheitsüberprüfung als potenziell gefährlich eingestuft wird

Gemäss Angaben der Armee seien bis anhin gut 70 Prozent der total 210'000 Armeeangehörigen (Aktive und Reserve) überprüft worden.

Daniela Bellandi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.