WAFFENGESETZ: Auch «007»-Pistolenstift wurde abgegeben

Der Besitz von Maschinengewehren, Schalldämpfern oder Laserpointern ist im Waffengesetz neu verboten. Die Meldefrist für Besitzer ist nun abgelaufen.

Drucken
Teilen
Diese Waffen wurden unter anderem abgegeben: eine MP, ein Schalldämpfer und ein schiessender Kugelschreiber. (Bild Kapo Schwyz)

Diese Waffen wurden unter anderem abgegeben: eine MP, ein Schalldämpfer und ein schiessender Kugelschreiber. (Bild Kapo Schwyz)

«Bei der Kantonspolizei Schwyz sind bis am Donnerstag 31 Serienfeuerwaffen, 16 Schalldämpfer, sechs Granatwerferaufsätze, drei Laserpointer, drei Rackrohre und Panzerfäuste, und ein schiessender Kugelschreiber gemeldet worden», sagt David Mynall von der Abteilung Information der Kantonspolizei auf Anfrage. Dies sei weniger, als man erwartet habe.

«Wir gehen davon aus, dass sich noch mehr Waffen in Schwyzer Haushalten befinden, deren Besitz neu verboten ist», sagt er. Denn eine Meldung hätten wohl vor allem die seriösen Waffenbesitzer gemacht: «Diese mussten nicht befürchten, dass ihnen die Waffe weggenommen wird», so Mynall. Denn wer seine Waffe trotz des Verbots behalten möchte, muss bei der Kantonspolizei einen Antrag für eine Ausnahmebewilligung stellen. «Dafür muss ein Bedarf nachgewiesen werden», erklärt Mynall. Einen solchen Bedarf habe beispielsweise ein Sammler.

Corinne Schweizer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.