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WAHLEN: Dünne Stimmcouverts im Kanton Schwyz werden dicker

Mehrere Stimmberechtigte kritisierten im Vorfeld der Abstimmungen vom 5. Juni, dass ihre Namen durch das Stimmcouvert hindurch von aussen lesbar ist. Nun hat die Staatskanzlei entschieden, bei der nächsten Abstimmung andere Rücksendeumschläge einzusetzen.
Mehrere Stimmbürger im Kanton Schwyz kritisieren, dass die Wahl- und Abstimmungscouverts zu transparent sind. (Bild: pd)

Mehrere Stimmbürger im Kanton Schwyz kritisieren, dass die Wahl- und Abstimmungscouverts zu transparent sind. (Bild: pd)

Im Vorfeld der Abstimmung vom 5. Juni hat sich gezeigt, dass das Rücksendecouvert für die briefliche Stimmabgabe durchscheinend ist und dadurch unter Umständen die Adresse des Stimmberechtigten sichtbar war. («zum Artikel»)

Auf keinen Fall sichtbar oder lesbar sei aber der Stimmzettel gewesen, der sich im Stimmkuvert befindet. Das Abstimmungsgeheimnis sei dadurch jederzeit gewahrt geblieben, wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilt.

Trotzdem habe die Staatskanzlei entschieden, bereits bei der nächsten Abstimmung vom 25. September andere Rücksendecouverts einzusetzen. Mit einem Innendruck, wie man ihn von der Banken- oder Postkorrespondenz her kennt, könne sichergestellt werden, dass die Couverts blickdicht sind. Damit könnten Rückschlüsse auf den Absender ausgeschlossen werden.

Die Staatskanzlei wolle mit dieser Massnahme politische Diskussionen verhindern, die das hohe Vertrauen
in die demokratischen Institutionen beeinträchtigen könnten. Weil ohnehin eine Nachbestellung von Rücksendecouverts anstehe, könne die Massnahme ohne Mehrkosten umgesetzt werden, heisst es weiter.

pd/nop

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