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WAHLEN: Kern und Keusch heissen die Gewinner in Dietwil und Bettwil

Nach dem zweiten Wahlgang sind die letzten Fragen in Dietwil und Bettwil geklärt. Nur noch eine Gemeinde ist ohne vollständigen Gemeinderat.
Neu im Dietwiler Gemeinderat: Theo Kern (links). Neuer Ammann von Bettwil: Peter Keusch. (Bilder: Facebook / PD)

Neu im Dietwiler Gemeinderat: Theo Kern (links). Neuer Ammann von Bettwil: Peter Keusch. (Bilder: Facebook / PD)

Theo Kern komplettiert den fünfköpfigen Gemeinderat in Dietwil. Der 45-Jährige hat im zweiten Wahlgang 242 Stimmen geholt und damit 156 mehr als der Herausforderer Gino Pecoraro. Kern hatte schon im ersten Wahlgang Ende September deutlich mehr Zuspruch erhalten (155:90 Stimmen) und nur um 13 Stimmen das absolute Mehr verpasst. Die Kandidatur von Kern, der Vater von vier Töchtern ist, erfolgte spontan, wie er gegenüber unserer Zeitung sagte. Er sei «von verschiedenen Leuten» angefragt worden, ob er sich dieses Amt vorstellen könnte, und habe schliesslich zugesagt.

Die Kehrtwende von Gino Pecoraro fand also keine Unterstützung. Er hatte bereits seinen Rücktritt auf Ende der laufenden Amtsperiode erklärt, kam aber auf diesen Entscheid zurück. Dies nach einer beruflichen Veränderung sowie der Tatsache, dass er «nicht so glücklich» sei mit dem Kandidaten Kern, wie er vor dem ersten Wahlgang gegenüber unserer Zeitung sagte.

Damit umfasst der Gemeinderat 2018 bis 2021 neben den ­arrivierten Pius Wiss (Ammann) und Andrea Gwerder (Vizeammann) gleich drei neue Mitglieder: Theo Kern, Michael Arnet und Beatrice Gisi. Rund 37 Prozent der stimmberechtigten Dietwiler beteiligten sich an der gestrigen Entscheidung.

Wahl im zweiten Anlauf

In Bettwil ging es um die Frage, wer Ammann wird. Von vornherein war klar, dass es ein neues Gesicht sein wird, das die Nachfolge des zwölf Jahre amtenden Michel Greber antreten wird. Peter Keusch (SVP) und die parteilose Astrid Mock traten gegeneinander an. Keusch setzte sich mit 121 gegen 95 Stimmen durch. Ihm hatte im ersten Wahlgang nur gerade eine Stimme zur Wahl gefehlt. Mock hatte sich als Ammann zur Wahl gestellt, nachdem Kurt Brunner (parteilos) im ersten Wahlgang überraschend abgewählt worden war. Sie hatte in der Wahl für den Gemeinderat am meisten Stimmen erzielt (243), auf Keusch entfielen damals 174 Stimmen.

Damit ist im Oberfreiamt nur noch in Mühlau der Gemeinderat unvollständig. Die Frist, um einen Kandidaten für den freien Sitz zu finden, läuft bis am 4. März 2018. Die Gemeinde Bünzen hatte lange mit Vakanzen zu kämpfen. Schliesslich hat Christoph Wyss einen Gemeinderatssitz übernommen, und Marlise Müller-Dietrich ist auf ihren Rücktrittsentscheid als Ammann zurückgekommen.

Raphael Biermayr

raphael.biermayr@zugerzeitung.ch

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