WAHLEN: SP, Grüne und GLP mit Sitzgewinnen im Schwyzer Kantonsrat

Im Kanton Schwyz erzielen SP, Grüne und Grünliberale Sitzgewinne im Kantonsparlament. Trotz leichter Verluste bleibt die SVP die stärkste Kraft im Kantonsrat.

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Das vorläufige Endergebnis der Kantonsratswahlen im Kanton Schwyz. (Bild: Grafik bac)

Das vorläufige Endergebnis der Kantonsratswahlen im Kanton Schwyz. (Bild: Grafik bac)

Andreas Barraud analysiert die Ergebnisse. (Bild: Keystone)
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Paul Furrer, SP, schaffte die Wahl in den Regierungsrat nicht. (Bild: Keystone)
Der Gesammtregierungsrat mit Rene Bünter (SVP), Kaspar Michel (FDP), Petra Steimen-Rickenbacher (FDP), Othmar Reichmuth (CVP), Andreas Barraud (SVP), André Rüegsegger (SVP) und Michael Stähli (CVP). (Bild: Keystone)
Neu gewählt: René Bünter (SVP). (Bild: Keystone)
Neu gewählt: Michael Stähli (CVP). (Bild: Keystone)
Die beiden CVP-Kandidaten Michael Stähli (rechts) und Andreas Meyerhans lieferten sich ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen um den letzten Regierungsratssitz. (Bild: Keystone)
Hier treffen die Wahlresultate aus den Gemeinden ein.
So feiern Kandidaten: Die Getränkekarte.
Sicher ist sicher: Angehörige der Kantonspolizei sind ebenfalls vor Ort. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)
Die Türen zum Wahlzentrum sind offen. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)
Regierungsratswahlen im Kanton Schwyz, obere Reihe von links: André Rüegsegger (SVP, bisher), Andreas Barraud (SVP, bisher), Othmar Reichmuth (CVP, bisher), Kaspar Michel (FDP, bisher). Mittlere Reihe von links: Michael Stähli (CVP, neu), René Bünter (SVP, neu), Paul Furrer (SP, neu) und Roland Urech (parteilos, neu). Untere Reihe von links: Petra Steimen-Rickenbacher, (FDP, neu), Birgitta Michel Thenen (Grüne, neu) und Andreas Meyerhans (CVP, neu). (Bild: Bote der Urschweiz)

Andreas Barraud analysiert die Ergebnisse. (Bild: Keystone)

Gemäss dem vorläufigen Endergebnis der Gesamterneuerungswahlen vom Sonntag kommt die SVP auf einen Wähleranteil von 33,1 Prozent, die CVP auf 27,2 Prozent, die FDP auf 21,6 Prozent, SP, Grüne und Unabhängige auf 15,2 Prozent und die GLP auf 2,6 Prozent.

Im 100-köpfigen Parlament wird die SVP damit nur noch 33 statt wie bisher 35 Sitze halten. Zweitstärkste Partei bleibt die CVP mit 27 Sitzen (bisher 29), gefolgt von der FDP-Fraktion (22, bisher 24).

SP/Grüne neu mit 15 Sitzen

Die Fraktion der SP, Grünen und Unabhängigen wächst um 4 Vertreter von 11 auf 15 an. Die Grünliberalen steigern sich um 2 auf 3 Sitze.

Das Schwyzer Parlament wurde am Sonntag erstmals nach neuem Wahlrecht gewählt. Das Bundesgericht hatte das bisherige, rund 100-jährige Mischwahlsystem aus Mehrheits- und Verhältniswahlen wegen fehlender Stimmrechtsgleichheit als verfassungswidrig eingestuft.

Mit der Methode Doppelter Pukelsheim entscheidet neu der Wähleranteil jeder Partei im ganzen Kanton, wie viele Mandate eine Partei im Kantonsrat erhält. Allgemein wurde angenommen, dass vom neuen System eher die kleinen Parteien profitieren können. Die Ergebnisse bestätigen diese Prognosen. (sda/bac)

Die Namen der Gewählten

Schwyz

 

Arth

 

Ingenbohl

 

Muotathal

 

Steinen

 

Sattel

 

Rothenthurm

 

Oberiberg

 

Unteriberg

 

Lauerz

 

Steinerberg

 

Morschach

 

Alpthal

 

Illgau

 

Riemenstalden

 

Gersau

 

Lachen

 

Altendorf

 

Galgenen

 

Vorderthal

 

Innerthal

 

Schübelbach

 

Tuggen

 

Wangen

 

Reichenburg

 

Einsiedeln

 

Küssnacht

 

Wollerau

 

Freienbach

 

Feusiberg