WANDERWEGE: Der Satellit führt die Wanderer durch die Berge

Das GPS ist beim Wandern stark im Kommen. Nun können auch Routenvorschläge aufs Natel geladen werden. Hat die Karte ausgedient?

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Er orientiert sich mit iPhone und Netbook statt mit der Wanderkarte: Christian Steiner von der Firma Geo-Tracks auf einer Tour oberhalb von Unterägeri. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Er orientiert sich mit iPhone und Netbook statt mit der Wanderkarte: Christian Steiner von der Firma Geo-Tracks auf einer Tour oberhalb von Unterägeri. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Für viele Wanderer darf auf der Tour ein technisches Gerät nicht mehr fehlen: das von Satelliten aus gesteuerte «Global Positioning System» oder kurz GPS  wie man es vom Autofahren kennt. «Die Nachfrage der Wanderer nach GPS-Geräten steigt stark», sagt Andreas Eiselin, Junior-Chef des Sportartikelgeschäfts Eiselin in Luzern. Immer mehr würden sie die herkömmlichen Landkarten ersetzen.

Einen eigentlichen GPS-Boom erwartet Bruno Piazza vom SAC Pilatus jedoch erst dann, wenn Geräte und Karten günstiger geworden sind. Heute bezahlt man dafür zusammen bis zu 1000 Franken.

Doch aller modernen Technik zum Trotz: Die traditionelle Karte und der Kompass werden nach wie vor gebraucht. Piazza betont: «Zumindest einen Kompass müssen unsere Bergführer trotz GPS mitnehmen.» Schliesslich könne ein technisches Gerät auch einmal ausfallen.

Corinne Schweizer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.