Warmer Winter setzt kleinen Skigebieten zu

Zu warm und wenig Schnee: Vor allem kleinere Skigebiete kämpften mit den äusseren Bedingungen - auch aus psychologischen Gründen.

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Am Sonntag im Urner Skigebiet Ratzi: Eine Tourenskifahrerin ist einsam unterwegs. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Am Sonntag im Urner Skigebiet Ratzi: Eine Tourenskifahrerin ist einsam unterwegs. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Seit dem 1. März herrscht meteorologischer Frühling. Dabei könnte man meinen, 2011 habe kaum je ein Winter stattgefunden. Das bestätigt auch Stephan Bader von Meteo Schweiz: «Der Dezember war richtig winterlich, vielerorts herrschte sogar Streusalzmangel. Im Januar ging es dann aber los: Es wurde teilweise frühlingshaft.»

Für die Skigebiete der Zentralschweiz hatte dies ganz unterschiedliche Auswirkungen: Schlimm getroffen wurde das kleine Gebiet Ratzi im Urner Schächental. Seit Mitte Januar läuft der Skilift - mit Ausnahme von einer Woche - nicht mehr. Im Wirzweli oder auf der Marbachegg im Entlebuch herrscht hingegen noch Hochbetrieb.

«Leute denken ans Velofahren»

«Kaum jemand glaubt uns. Die Leute denken bei diesem Wetter halt eher ans Velofahren», erklärt Marbachegg-Betriebsleiter Stefan Wittwer.

Gar kein Problem mit dem milden Winter haben die grossen Skigebiete wie zum Beispiel die Melchsee-Frutt oder der Gemsstock. Im Skigebiet Nätschen/Gütsch ob Andermatt ist hingegen schon jetzt – eine Woche früher als geplant – Schluss.

Guy Studer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.