Vorsicht Waldbrandgefahr: fünf Zentralschweizer Kantone haben Mahnungen erlassen

Die Trockenheit in der Schweiz und die erwarteten hohen Temperaturen in den nächsten Tagen erhöhen die Waldbrandgefahr. Zahlreiche Kantone mahnen zum sorgfältigen Umgang mit Feuer im Wald oder in Waldesnähe. Vier Kantone haben ein absolutes Feuerverbot erlassen.

Drucken
Teilen
Die aktuelle Waldbrand-Gefahrenkarte..

Die aktuelle Waldbrand-Gefahrenkarte..

Grafik: Bafu

(sda/zim) Ein bedingtes Feuerverbot hat der Kanton Genf erlassen. Ferner raten die Kantone Jura, Neuenburg, Thurgau, Waadt und Wallis zu einem sorgfältigen Umgang mit Feuer im Wald und in Waldesnähe. In Teilen dieser Kantone gilt die Gefahrenstufe 3 von 5 . Im Kanton Bern ist die Waldbrandgefahr im Berner Jura und am Jurasüdfuss erheblich.

In der Zentralschweiz haben ferner die Kantone Luzern, Nidwalden, Obwalden, Uri und Zug Mahnungen erlassen, wobei hier die Gefahrenstufe 2 (mässig) gilt, wie einer Übersicht des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) zu entnehmen ist. Feuer im Wald und im Freien sind demnach möglichst zu unterlassen. Im Kanton Schwyz sind bisher keine Massnahmen in Kraft.

Die Waldbrandgefahr könnte sich in den kommenden drei Tagen verschärfen, warnt der Bund doch vor einer Hitzewelle. Sie wird namentlich das Tessin, das zentrale Wallis und die Region Genf mit Temperaturen von bis zu 38 Grad erfassen. Auch für die Deutschschweiz werden Temperaturen von über 30 Grad erwartet.