WASSERSPORT: Gute Badewasserqualität in Zentralschweizer Seen

Die Seen der Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Luzern weisen eine einwandfreie Wasserqualität auf. Das geht aus den koordinierten Untersuchungen hervor, welche die fünf Kantone im Juni durchführten.

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Jugendliche springen im Strandbad Sursee ins Wasser von offenbar sehr guter Bade-Qualität. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Jugendliche springen im Strandbad Sursee ins Wasser von offenbar sehr guter Bade-Qualität. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Wie aus einer Medienmitteilung der «Aufsichtskommission Vierwaldstättersee» hervorgeht, lasse sich in den Zentralschweizer Seen gut baden: Dies würden die Untersuchungen auf Darmbakterien (E. coli und Enterokokken) bei 64 Badestellen an Vierwaldstättersee, Zürichsee, Zugersee, Sempachersee, Baldeggersee, Lauerzersee, Sihlsee, Sarnersee, Lungerersee, Seelisbergsee und Golzernsee zeigen. Die Mitteilung wurde den Medien von der Nidwaldner Staatskanzlei zugestellt.
 
Dem Schreiben ist zu entnehmen, dass 52 Stellen der besten Qualitätsklasse A zugeteilt werden können, 11 Stellen erhielten die Qualitätsklasse B. Auch bei der Qualitätsklasse B ist eine gesundheitliche Beeinträchtigung der Badenden nicht zu erwarten. Eine Stelle musste in die schlechteste Qualitätsklasse D (Baden mit gesundheitlichem Risiko) zugeteilt werden. Es handelt sich hier um einen privaten Badeplatz von untergeordneter Bedeutung, die Anwohner wurden schriftlich informiert. Der Kanton Luzern beprobte zusätzlich noch 6 Flussbadestellen, Informationen dazu finden sich auf der Website des Kantons Luzern.

Die Wasserproben seien durch das Laboratorium der Urkantone in Brunnen sowie die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen in Luzern untersucht worden. Die Resultate weisen darauf hin, dass im Mündungsbereich von Bächen und Flüssen leicht höhere Belastungen auftreten, insbesondere, wenn diese gereinigtes Abwasser aus Abwasserreinigungsanlagen mitführen.
 
Weiter geht aus der Mitteilung hervor, dass Darmbakterien auch dort auftreten können, wo sich viele Wasservögel aufhalten. In der Regel flüchten diese, sobald die Badenden in grösserer Zahl erscheinen. Und weil Keime aus dem Vogelkot durch das Sonnenlicht relativ schnell abgetötet werden, würden diese Belastungen meist nur kurzzeitig auftreten, beispielsweise während längeren Schlechtwetterperioden.

pd/kst