WASSERSPORT: Schwyz mit vielen Einschränkungen Kitesurfer

Der Bundesrat hat beschlossen, das grundsätzliche Kitesurfverbot spätestens auf den 15. Februar 2016 generell aufzuheben. Auf Seen im Kanton Schwyz müssen Kitesurfer jedoch weiterhin mit zahlreichen Einschränkungen leben.

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Ein Kitesurfer hart im Wind auf dem Urnersee. Ab Mitte Februar 2016 kann er auch über den Alpnachersee – einen anderen Arm des Vierwaldstättersees – flitzen. (Bild: Andreas Hofer/pd)

Ein Kitesurfer hart im Wind auf dem Urnersee. Ab Mitte Februar 2016 kann er auch über den Alpnachersee – einen anderen Arm des Vierwaldstättersees – flitzen. (Bild: Andreas Hofer/pd)

Im Kanton Schwyz verlief das Vernehmlassungsverfahren für die neue Verordnung kontrovers, wie die Staatskanzlei am Donnertag mitteilte. Die nun vom Regierungsrat erlassene Verordnung sieht vor, dass auf allen Gewässern das Kiten in der inneren Uferzone, zwischen 0 und 150 Meter ab dem Seeufer, verboten bleibt. Diese Zone darf nur zum Starten und Landen befahren werden.

Weitere generelle Einschränkungen gibt es im Bereich von Brückenanlagen, Landungsanlagen der Kursschifffahrten sowie in der Nähe von Badeanlagen und Hafeneinfahrten.

Auf dem Vierwaldstättersee wurde aus Sicherheitsgründen eine Sperrzone im Raum Brunnen zwischen Treib und Rütli erlassen. Auf dem Zürichsee wurde aus Naturschutzgründen Sperrzonen im Gebiet Frauenwinkel sowie auf dem Obersee östlich des Lachner Aahorns verfügt.

Ebenfalls aus Naturschutzgründen bleiben der Lauerzersee und der südliche Teil des Sihlsees ab dem Steinbachviadukt für das Kitesurfen verboten. Auf dem Zugersee und dem Wägitalersee ist das Kitesurfen künftig generell erlaubt. Auf allen übrigen Schiffbaren Gewässern wie dem Glattalpsee oder Linthkanal bleibt das Kitesurfen verboten.

sda