WECHSEL: Fahrplan: Das ändert in der Zentralschweiz

Am 12. Dezember wechselt der SBB-Fahrplan. Auch in der Zentralschweiz ändert sich einiges.

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Kommt auf der Gotthardstrecke zum Einsatz: Der Pendolino ETR 610. (Bild pd)

Kommt auf der Gotthardstrecke zum Einsatz: Der Pendolino ETR 610. (Bild pd)

Im Regionalverkehr wird die Linie S2 der Stadtbahn Zug neu bis Baar Lindenpark verlängert. Sie verkehrt neu im Halbstundentakt. Zudem halten die S2-Züge an der neuen Haltestelle Walchwil Hörndli. Im Freiamt werden alle Züge durch neues Rollmaterial des Typs Flirt ersetzt. Die bisherigen NPZ-Kompositionen kommen nicht mehr zum Einsatz.

Im internationalen Verkehr erhält Luzern wieder eine Direktverbindung Richtung Italien. Richtung Mailand und weiter nach Venedig verkehrt neu ein zusätzliches, taktintegriertes Zugpaar ab Basel via Luzern. Die SBB plant, die Gotthardstrecke mit einem Zugspaar des neuen Hochgeschwindigkeits-Neigezuges ETR 610 zu befahren. Bis anhin verkehrte dieser auf der Lötschberg- und der Lémanstrecke. Die Testfahrten auf der Gotthardstrecke verliefen erfolgreich. Für die definitive Inbetriebnahme ist noch die Bewilligung des Bundesamtes für Verkehr (BAV) erforderlich.

Auf der Strecke Zürich–Mailand sind weiterhin die Neigezüge des Typs ETR 470 im Einsatz. Das Hauptziel auf dieser Achse bleibt nach wie vor die Stabilisierung des Fahrplans: Deshalb kommen wie bis anhin Ersatzzüge zum Einsatz, wenn die regulären Züge verspätet in Mailand respektive Zürich eintreffen, aber bereits für die Rückfahrt bereit sein müssten.

Per Fahrplanwechsel tauschen SBB und BLS in der Zentralschweiz und im Mittelland Strecken ab. Die BLS übernimmt die Leistungen auf den Strecken Luzern–Wolhusen–Langnau i.E, im Gegenzug übernimmt die SBB die Strecken Moutier-Solothurn und Payerne-Murten.

pd/rem