WEG DER SCHWEIZ: Lauern Gefahren am «Weg der Schweiz»?

Seit dem Felssturz im vergangenen November ist die Teilstrecke «Weg der Schweiz» zwischen Sisikon und Morschach gesperrt. Durch den erneuten Abgang von Gerölllawinen wird die Situation nicht einfacher.

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Das Gebiet Läntigen vor Morschach an der Axenstrasse. (Archivbild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Das Gebiet Läntigen vor Morschach an der Axenstrasse. (Archivbild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Eines der schönsten Teilstücke am Weg der Schweiz seit dem Felssturz im vergangenen November gesperrt. Die Gerölllawinen, welche in den letzten Tagen niedergingen, haben laut «Bote der Urschweiz» neue Diskussionen ausgelöst, weil der Übergang bei der Dornirunse meterhoch verschüttet wurde. Direkt oberhalb des Überganges liegt noch viel loses Geröll, was ein Öffnen dieses Weges im Moment unmöglich macht, nicht zuletzt auch, weil jetzt andere Prioritäten gesetzt werden mussten. (Öffnung der Riemenstaldenstrasse und Räumung des Geschiebesammlers).

Läntigen als Notlösung
Schon seit letzten Herbst wird der Weg der Schweiz oberhalb Sisikon über die Läntigen nach Tannen-Morschach-Brunnen geführt. Für diese Strasse gibt es aber kein öffentliches Wegrecht. Der Urner Regierungsrat Josef Dittli, Stiftungsratspräsident «Weg der Schweiz» hofft, dass der verschüttete Weg bald wieder begehbar und sicher gemacht werden kann: «Dieses Jahr ist aber nicht mehr damit zu rechnen», sagt er gegenüber dem «Bote der Urschweiz».

Sicherheit im Gebiet wird abgeklärt
Das Amt für Wald und Naturgefahren hat im Kanton Schwyz laut Recherchen des «Bote der Urschweiz» aktuell andere Sorgen als die Räumung des verschütteten Weges. Dazu sagt Daniel Bollinger, Leiter Fachbereich Naturgefahren: «Wir befassen uns mit der Evaluation von Massnahmen, ein Aspekt davon ist auch der Wanderwegbereich. Zurzeit laufen Abklärungen, wie die Sicherheit im betroffenen Gebiet verbessert werden kann.»

ig