WEG DER SCHWEIZ: Neue Wander-Tafeln sorgen für Ärger

Die Wanderrouten in der Schweiz werden neu beschildert – auch der «Weg der Schweiz». Das passt nicht allen.

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Der Weg der Schweiz (hier in Morschach) hat mit der Route 99 eine national einheitliche Beschilderung erhalten. (Bild Andreas Oppliger/Neue SZ)

Der Weg der Schweiz (hier in Morschach) hat mit der Route 99 eine national einheitliche Beschilderung erhalten. (Bild Andreas Oppliger/Neue SZ)

Hansueli Bleiker aus Morschach ärgert sich: «Das ist eine gezielte Abwertung des Wegs der Schweiz», sagt der 81-jährige Wanderer. «Früher waren die Wegweiser mit dem künstlerisch gestalteten Schweizer Kreuz versehen. Jetzt hat es anstelle dieser Tafeln die ganz normalen, gelben Wanderwegschilder.» Für Bleiker steht diese Änderung der Signalisation im Widerspruch zur Bedeutung und Beliebtheit der Wanderroute. «Selbst der Urner Regierungsrat Josef Dittli zeigte sich überrascht, als ich ihm davon berichtete.»

Ivan Steiner von Morschach-Stoos Tourismus kann den Ärger verstehen. «Es ist natürlich schon etwas gewöhnungsbedürftig», erklärt er. «Aber es bringt auch positive Aspekte mit sich.» Die Beschilderung sei in der ganzen Schweiz bei den nationalen, regionalen und lokalen Wanderrouten die gleiche. «Wanderer, die regelmässig in unserem Land unterwegs sind, finden sich so gut zurecht.» Das brauche anfänglich vielleicht etwas Zeit.

Mit der neuen Signalisation der Wanderwege wurde bereits vor zwei Jahren begonnen. «Zuerst wurde die Beschilderung bei den 6 nationalen und den 57 regionalen Routen erneuert», erklärt Steiner. Dazu gehörte auch der Weg der Schweiz.

Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.