Weitere Abklärung zur 2-Spitalstrategie gefordert

Nun opponiert auch die Staatswirtschaftskommission (Stawiko) des Kantons Schwyz gegen die 2-Spitalstrategie der Regierung: Sie beantragt dem Kantonsrat, den Bericht der Regierung zurückzuweisen und fordert von der Regierung weitere Abklärungen bis Ende Februar 2012.

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Nach dem Willen der Regierung soll das Spital Einsiedeln aufgehoben werden. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Nach dem Willen der Regierung soll das Spital Einsiedeln aufgehoben werden. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Die Stawiko ermöglichte Vertretern der Spitäler Schwyz, Lachen und Einsiedeln sowie dem Vertreter des Regierungsrats, ihre Standpunkte zur Spitalstrategie 2020 zu vertreten. Diese sieht nur noch ein Spital im inneren (Schwyz) und im äusseren Kantonsteil (Lachen) vor. Einsiedeln soll demnach geschlossen werden.

Die Stawiko könne nach intensiven und konstruktiven Diskussionen aber weder zustimmend noch ablehnend vom Bericht der Regierung Kenntnis nehmen, schreibt sie in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Deshalb beantragt sie dem Kantonsrat, den Bericht zur Spitalstrategie zurückzuweisen und der Regierung den Auftrag zu erteilen, dem Parlament bis Ende Februar 2012 einen Zusatzbericht aufzuzeigen, wie die Spitäler Lachen und Einsiedeln die anvisierte Strategie in der Region Ausserschwyz/Einsiedeln umsetzen sollen.

sda