Weiteres Opfer im Justizskandal

Im Schwyzer Justizskandal gibt es ein weiteres personelles Opfer. Nachdem per Neujahr der leitende Staatsanwalt Georg Boller in die «Frühpension» geschickt wurde, wird nun bekannt, dass Christina Müller die Staatsanwaltschaft ebenfalls verlässt.

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Sie hat mit ihrem TV-Auftritt 2009 den Ball ins Rollen und mit ihrer Kritik die Differenzen mit dem Kantonsgericht publik gemacht. Für das Schwyzer Rechtswesen ist das ein herber Rückschlag, denn Müller gilt als ausgewiesene Kennerin insbesondere im Bereich Jugend- und Sexualdelikte.

Wie verfahren die Situation ist, zeigt die Arbeit von SVP-Kantonsrat René Bünter. Er wollte eine ausserordentliche Kantonsratssitzung zum ganzen Skandal erreichen, brachte aber im 100-köpfigen Parlament die dafür notwendigen 15 Unterschriften nicht zusammen.

red

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.</em>