Weiterhin viele unterwegs - Staus auf A2

Die vielen Automobilisten, die sich am Samstag auch nach dem Ende der Sommerferien auf der Fahrt in Richtung Süden befanden, brauchen nach wie vor starke Nerven. Auf der Autobahn A2 sind gleich zwei Engpässe zu überwinden.

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Stau vor Luzern. Kolonnen im Mai auf der A2 bei Emmen in Richtung Süden. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Stau vor Luzern. Kolonnen im Mai auf der A2 bei Emmen in Richtung Süden. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Der erste ist die Cityring-Baustelle in der Stadt Luzern, wo die Arbeiten mit der verbundenen Reduzierung der Fahrspuren am Wochenende wieder aufgenommen wurden. Dies verursacht derzeit einen Rückstau von 13 Kilometern.

Weiter südlich muss auch vor dem Gotthard-Nordportal mit einer längeren Wartezeit gerechnet werden. Derzeit staut sich der Verkehr in Göschenen UR auf einer Länge von fünf Kilometern. Als Alternativ- Route bietet sich die A13 via Chur und San Bernardino an.

Erschwerend kam hinzu, dass der Gotthardtunnel am Mittag wegen eines Unfall während einer Stunde in beiden Richtungen gesperrt werden musste. Ein holländischer Personenwagen, welcher Richtung Nord unterwegs war, verlor rund 500 Meter vor dem Tunnelausgang in Göschenen sein rechtes Vorderrad.

Dieses spickte gegen die rechte Tunnelwand, wurde anschliessend auf die Gegenfahrbahn abgetrieben und kollidierte mit einem entgegenkommenden deutschen Personenwagen. Verletzt wurde niemand.

Auch die Fahrt über die Alpenpässe war am Morgen nicht überall empfehlenswert. Mehrere Übergänge wie Gotthard, Flüela, Splügen, Lukmanier und Nufenen waren am Morgen für einige Zeit schneebedeckt. Der Furkapass war bis 11 Uhr sogar vollständig gesperrt.

sda