Weniger Feinstaubbelastung durch Mottfeuer

Im Kanton Schwyz ist die Feinstaubbelastung durch Mottfeuer zurückgegangen – obwohl die Zahl der Ausnahmebewilligungen zugenommen hat. Pro Jahr werden rund 220 solche Feuer bewilligt.

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Ein Asthaufen schliesst Stoffkreisläufe und bietet Lebensraum für viele Tierarten. (Bild: PD)

Ein Asthaufen schliesst Stoffkreisläufe und bietet Lebensraum für viele Tierarten. (Bild: PD)

Wer in der Zentralschweiz Wald-, Baum- und Gartenabfälle verbrennen will, braucht seit 2008 eine Ausnahmebewilligung. Im Kanton Schwyz werden pro Jahr zirka 220 solche sogenannten Mottfeuer bewilligt. Laut Bundesamt für Umwelt werden 7 Prozent des gesamten Feinstaubausstosses durch die offenen Feuer verursacht.

Wie das Umweltdepartement des Kantons Schwyz am Donnerstag mitteilt, ist die Feinstaubbelastung durch die Mottfeuer zurückgegangen, obwohl gleichzeitig – etwa im Zusammenhang mit der vermehrten Pflege von Hecken – die Zahl der Ausnahmebewilligungen zugenommen habe. Verbrennt werden in rund einem Drittel der Fälle Schwemmholz und in weiteren 10 Prozent werden durch die Verbrennung von Schädlingen befallene Pflanzen vernichtet (z.B. Feuerbrand).

pd/bep