Weniger Straftaten im Kanton Schwyz

Die Kantonspolizei Schwyz registrierte im vergangenen Jahr 6589 Straftaten. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang um 549 Delikte oder 7,6 Prozent. Eine Zunahme verzeichnete die Polizei bei den Gewalt- und Betäubungsmitteldelikten.

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1 von 6589 Straftaten im Kanton Schwyz: Am 17. November stürmt ein Sonderkommando einen Zug im Bahnhof Arth-Goldau, indem sich ein bewaffneter Mann verschwanzt hielt. (Bild: Irene Infanger/Neue SZ)

1 von 6589 Straftaten im Kanton Schwyz: Am 17. November stürmt ein Sonderkommando einen Zug im Bahnhof Arth-Goldau, indem sich ein bewaffneter Mann verschwanzt hielt. (Bild: Irene Infanger/Neue SZ)

Die meisten Delikte wurden laut Polizei-Communiqué vom Dienstag gegen das Vermögen (45,6 Prozent) und gegen die Freiheit (10,5) zugeordnet. Die Gesamtzahl der ermittelten Straftäter sank um 150 auf 1520. Deutlich zurück ging die Zahl der jugendlichen Straftäter, um 35 Prozent auf 556. Auch die Ausländerquote fiel von 46,0 auf 35,8 Prozent.

Die regionale Verteilung der Straftaten verschob sich erneut zum leichten Nachteil von Innerschwyz. Dort wurden 47,7 (Vorjahr: 47,5) Prozent der Straftaten verübt. Dies obwohl im Bezirk Einsiedeln (Ausserschwyz) die Zahl der Delikte entgegen dem kantonalen Trend um 4,3 Prozent anstieg.

Betont wird von der Schwyzer Polizei die hohe Aufklärungsrate von 55 Prozent. Diese liege über dem schweizerischen Durchschnitt. Unter anderem wurden 2010 die polizeilichen Ermittlungen zu drei Tötungsdelikten abgeschlossen.

sda