Weniger Tote auf Zentralschweizer Strassen

Im Jahr 2010 haben sich auf Zentralschweizer Strassen 2063 Unfälle mit Verletzten oder Toten ereignet. 43 Personen kamen ums Leben, das sind 5 weniger als im Vorjahr..

Drucken
Teilen
Bei diesem schweren Unfall im Januar 2010 auf der A8 in Giswil kam ein Mann ums Leben. (Bild: Kapo Obwalden)

Bei diesem schweren Unfall im Januar 2010 auf der A8 in Giswil kam ein Mann ums Leben. (Bild: Kapo Obwalden)

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden in der Zentralschweiz hat im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr leicht abgenommen. Waren es 2009 noch 2197 Unfälle mit Toten oder Verletzten, so waren es 2010 noch 2063, wie aus den neuesten Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervorgeht. Am markantesten ist der Rückgang im Kanton Uri (2010: 109 / 2009: 149). Die Ausnahme bildet der Kanton Schwyz, wo mit 358 leicht mehr Unfälle mit Personenschäden registriert wurden als 2009 (348).

Die Zahl der Verkehrstoten in der Zentralschweiz sank von 48 im Jahr 2009 auf 43 im Vorjahr. Erfreulich: Auf Nidwaldner Strassen war 2010 kein Todesopfer zu beklagen (2009: 3). Rückläufig war die Zahl der Verkehrsopfer auch in Luzern (2010: 18 / 2009: 22) und Zug (2010: 4 / 2009: 8), während auf Urner Strassen 2010 wie im Vorjahr 3 Tote registriert wurden. Mehr Todesopfer gab hingegen in Obwalden (2010: 6 / 2009: 2) und in Schwyz (2010: 12 / 2009: 10). .

Bei den Schwerverletzten wurde in der Zentralschweiz ebenfalls ein Rückgang (-49) registriert, nämlich von 489 im Jahr 2009 auf 440. Erwähnenswert ist hier, das im Kanton Zug die Zahl der Schwerverletzten fast um die Hälfte zurückgegangen ist (2010: 57/ 2009: 105), während die Zahl in Schwyz, Ob- und Nidwalden leicht zugenommen hat. Bei den Leichtverletzten sank die Zahl in der Zentralschweiz von 2222 im Jahr 2009 auf 2131 im vergangenen Jahr.

pd/zim