WETTER: Auf frostige Nacht folgte ein Eistag

Ein Zwischenhoch hat der Schweiz am Wochenende frostige Temperaturen beschert. Am Montag geht es an vielen Orten mit einem Eistag weiter.

Drucken
Teilen
Es wird wieder kälter. (Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Es wird wieder kälter. (Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Der Tiefstwert wurde in der Nacht auf Sonntag in Buffalora am Ofenpass verzeichnet. Auch am Tag stieg die Quecksilbersäule vielerorts kaum über null Grad. Vor allem im Osten lockte das sonnige Wetter zahlreiche Wintersportler in die Berge.

Mit dem Zwischenhoch strömte am Wochenende Arktisluft in die Schweiz, wie es bei MeteoSchweiz hiess. Im Flachland lagen die Temperaturen in der Nacht auf Sonntag verbreitet bei minus sieben Grad. Die tiefsten Werte in den Niederungen wurden im thurgauischen Tänikon mit minus elf und in Glarus mit minus zehn Grad gemessen. Am kältesten war es aber erneut in Buffalora mit minus 29 Grad, gefolgt von Samedan im Engadin mit minus 27, La Brevine im Neuenburger Jura mit minus 25,2 und Ulrichen im Obergoms mit minus 21 Grad.

Auch am Sonntag stieg das Quecksilber vielerorts nicht über null Grad. Am wärmsten war es laut MeteoSchweiz im Tessin. In Lugano etwa wurden 2,7 Grad gemessen. Auf der Alpennordseite war es in Basel mit 1,1 und in Vaduz mit 0,8 Grad am «mildesten». Auch in Chur, Aigle und Teilen des Kantons Aargau wurde mit Temperaturen knapp über null Grad ein Eistag verpasst. Sehr kalt war es dafür in den Bergen. Auf dem Corvatsch stiegen die Temperaturen nicht über minus 19,2 Grad und auf dem Jungfraujoch blieb das Thermometer gar bei minus 22,6 Grad stehen. Auf dem Pilatus wurden Höchstwerte von minus 9,6 Grad verzeichnet.

Das Zwischenhoch sorgte nicht einmal überall für sonniges Wetter. In der Westschweiz, im Berner Oberland und im Tessin war es grösstenteils grau und auch in der Zentralschweiz reichte es nur für wenig Sonne. Prächtiges Wintersportwetter herrschte insbesondere im Osten. Hochwinterlich kalt mit Eistagen in der ganzen Schweiz wird es laut Meteorologen nochmals in der zweiten Hälfte der kommenden Woche.

ap