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WETTER: Die Hochwasserlage beruhigt sich vorläufig

Nach den heftigen Niederschlägen der letzten Tage macht der Dauerregen in der Zentralschweiz Pause. Der Sonntag wie auch der Montag verlaufen weitgehend trocken, weshalb sich die Hochwasserlage in den kommenden Tagen deutlich entspannen kann.
Für die nächsten Tage ist wieder viel Niederschlag vorhergesagt. Im Bild: Das Schwyzer Seebad in Seewen. (Bild: Keystone)

Für die nächsten Tage ist wieder viel Niederschlag vorhergesagt. Im Bild: Das Schwyzer Seebad in Seewen. (Bild: Keystone)

Da ist das Wasser über das Nadelwehr und hat die Bretter weg geschwemmt. (Bild: Leserbild Buholzer Walter)
Am 15. Mai sah es etwas anders aus als am 13. Mai. (Bild: Leserbild Buholzer Walter)
Am 13. Mai wurde ein Teil des Seitenwehrs geöffnet. (Bild: Leserbild Buholzer Walter)
Der Lauerzersee trat beim «Barcarola» über die Ufer. (Bild: Leserbild bote.ch)
Wasser auch auf einem Teil der Liegewiese in der Badi Seewen. (Bild: Leserbild bote.ch)
Das Seebad der Gemeinde Schwyz steht unter Wasser. (Bild: Keystone)
Auf dem Campingplatz Seemattli im Kanton Schwyz hat man das Unwetter heftig zu spüren bekommen. (Bild: Keystone)
Auf dem Campingplatz Seemattli in Seewen schwimmen die Autos. (Bild: Keystone)
Lädt derzeit nicht zum Spielen ein: ein Spielplatz steht in Seewen unter Wasser. (Bild: Keystone)
«Neuer Wasserfall» beim Lauerzersee. (Bild: Leserbild bote.ch)
Der Campingplatz Seemattli steht unter Wasser. (Bild: Leserbild bote.ch)
Wie das Bild auf der Homepage der Stützpunktfeuerwehr Küssnacht zeigt, musste auf Küssnachter Gebiet auch ein Baum, der auf die Strasse gefallen war, weggeräumt werden. (Bild: Stützpunktfeuerwehr Küssnacht)
In Stansstad führt der Dorfbach sehr viel Wasser und ist zum Teil über die Ufer getreten. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
In Stansstad führt der Dorfbach sehr viel Wasser und ist zum Teil über die Ufer getreten. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
In Stansstad führt der Dorfbach sehr viel Wasser und ist zum Teil über die Ufer getreten. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
In Sachseln ist der See über die Ufer getreten. (Bild: Lena Berger/Neue LZ)
In Stansstad führt der Dorfbach sehr viel Wasser und ist zum Teil über die Ufer getreten. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
In Stansstad führt der Dorfbach sehr viel Wasser und ist zum Teil über die Ufer getreten. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
In Sachseln ist der See über die Ufer getreten. (Bild: Lena Berger/Neue LZ)
Feuerwehrleute helfen, mit Sandsäcken dichte Wälle zu bauen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Feuerwehrleute helfen, mit Sandsäcken dichte Wälle zu bauen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Feuerwehrleute helfen, mit Sandsäcken dichte Wälle zu bauen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Rotzberg im Drachenried (Bild: Beat von Holzen)
Feuerwehrleute helfen, mit Sandsäcken dichte Wälle zu bauen. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
In Stansstad führt der Dorfbach sehr viel Wasser und ist zum Teil über die Ufer getreten. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
In Stansstad führt der Dorfbach sehr viel Wasser und ist zum Teil über die Ufer getreten. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
In Ennetbürgen lichten sich zwischendurch die Wolken, doch die Spuren des Regens sind unverkennbar. (Bild: Zéline Odermatt / Neue LZ)
Zwischen Stans und Stansstad. (Bild: Zéline Odermatt / Neue LZ)
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Heftige Niederschläge in der Zentralschweiz

Einzig in der Nacht auf Dienstag dürfte eine Störung noch etwas Niederschlag bringen. Das Pfingstwochenende wird zwar von wechselnder Bewölkung begleitet, allerdings wird es gemäss MeteoNews weitgehend trocken bleiben. Damit kann sich die Hochwasserlage in den kommenden Tagen entspannen. Während am Mittwoch mit warmem und mehrheitlich sonnigem Wetter erwartet wird, ist die Entwicklung am Donnerstag noch unklar. Vermutlich dürfte die Schweiz aufgrund einer Kaltfront weitere Niederschläge erreichen.

Seit Donnerstag fielen laut MeteoNews in Gersau 170 und in Luzern 135 Liter Regen pro Quadratmeter. Noch herrscht in den Gewässern der Zentralschweiz mässige Hochwassergefahr. Die Pegel kleinerer Flüsse wie der Engelberger Aa aber auch grösserer Gewässer wie des Vierwaldstättersees oder der Reuss stiegen seit Donnerstag kontinuierlich an. Bislang blieben Hangrutsche und Murgänge aus. Der Sarnersee erreichte einen kritischen Pegelstand .

Wegen der starken Regenfälle sind im Kanton Luzern Bäche über die Ufer getreten und füllten teilweise Häuser. Erste Meldungen gingen ein wegen übergetretenen Ufern von Bächen, gefluteten Strassen und eindringendes Wasser in Häuser. Hauptsächlich war die Stadt Luzern und Agglomeration betroffen. 11 Feuerwehren wurden aufgeboten. Bei der Einsatzzentrale der Luzerner Polizei gingen 51 Meldungen ein. Über Personenschäden sind keine Meldungen eingegangen, so die Polizei in einer Mitteilung. Am Nachmittag hatte sich die Situation beruhigt.

Strassen beeinträchtigt und teil gesperrt

Im Kanton Zug wurde die Baarerstrasse zwischen Uerzlikon und Blickensdorf durch eine Wasserfontäne unbefahrbar. Die Feuerwehr war dort seit der Nacht auf Samstag im Einsatz. Die Strasse wird voraussichtlich bis Dienstag gesperrt bleiben, danach einspurig befahrbar, sagte die Feuerwehr auf Anfrage.

In der Nacht auf Samstag gab es bei Blickensdorf eine Überschwemmung der Strasse. (Bild: pd)
Der Regen konnte nicht mehr abfliessen. (Bild: pd)
Die Fontäne war rund eineinhalb Meter hoch. (Bild: pd)
Die Feuerwehr war bereits seit 3.30 Uhr im Einsatz. (Bild: pd)
Die Feuerwehr Baar stand im Einsatz. (Bild: Stefanie Nopper/ Neue LZ)
Die Strasse musste gesperrt werden. (Bild: Stefanie Nopper/ Neue LZ)
Die Feuerwehrmänner besprechen die Lage. (Bild: Stefanie Nopper/ Neue LZ)
Der Übeltäter war ein verstopfter Abfluss. (Bild: Stefanie Nopper/ Neue LZ)
Äste und Geröll hatten den Abfluss verstopft. (Bild: Stefanie Nopper/ Neue LZ)
Die Baarerstrasse am Samstag. (Bild: Stefanie Nopper/ Neue LZ)
Die Feuerwehr und das Tiefbauamt Zug. (Bild: Stefanie Nopper/ Neue LZ)
Die Baarerstrasse am Samstag. (Bild: Stefanie Nopper/ Neue LZ)
Die Strasse wurde gesperrt. (Bild: Stefanie Nopper/ Neue LZ)
Die Strasse wird laut Feuerwehr bis voraussichtlich Dienstag gesperrt. Danach sei sie einspurig befahrbar. (Bild: Stefanie Nopper/ Neue LZ)
Die Strassensperre. (Bild: Stefanie Nopper/Neue LZ)
Die Feuerwehr im Einsatz am Samstag. (Bild: Stefanie Nopper/ Neue LZ)
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Wasserfontäne auf Baarerstrasse

Im Kanton Nidwalden wurde am Samstag die Hauptstrasse zwischen Alpnachstad und Stansstad am Vierwaldstättersee wegen Hochwasser in beide Richtungen gesperrt. Die Strasse im Götzental kann nur jeweils einseitig befahren werden.

Lauerzersee über den Ufern

Der Lauerzersee im Kanton Schwyz trat bereits in der Nacht auf Samstag über die Ufer und überschwemmte den Parkplatz in Seewen und einen Weg, wie die Kantonspolizei mitteilte. In Schwyz gingen am Samstagmorgen rund ein Dutzend Notrufe wegen des Dauerregens ein. Feuerwehren mussten wegen lokaler Hochwasser ausrücken: Bäche traten über die Ufer und überschwemmten Strassen und Keller, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Ferner standen zahlreiche Feuerwehren wegen Wassereinbrüchen in Häusern oder auf kleineren Strassen im Einsatz, wie es bei den Zentralschweizer Polizeikorps auf Anfrage hiess.

Reusswehr offen

In der Stadt Luzern hatte man am Freitag das Reusswehr geöffnet, sagte auf Anfrage Miriam Asanger, Bereichsleiterin Siedlungsentwässerung und Naturgefahren bei der Stadt Luzern. «Die Öffnung des Wehrs wird genau an den Wasserstand des Vierwaldstättersees angepasst. Ein Teil der Wehrnadeln wurde entfernt.» Am Freitagnachmittag wies der Vierwaldstättersee einen Stand von 433,72 Metern über Meer auf – seit Dienstag hat der Pegel um 30 Zentimeter zugenommen. Dennoch befindet sich der Pegel auf der tiefsten Gefahrenstufe 1. Insgesamt gibt es 5 Stufen. Gemäss Asanger sind am Freitag alle Pikettorganisationen in Bereitschaft gesetzt worden. «Würde sich der Wasserpegel drastisch ändern, würde dies sofort Alarm auslösen, damit weitere Wehrnadeln entfernt werden können.» Die nächsthöhere Gefahrenstufe gilt ab einem Wasserstand von 434 Metern.

sda/pd/kst/red

Eine Wasserfontäne auf der Baarerstrasse bei Blickensdorf im Kanton Zug. (Bild: Tiefbauamt Zug)

Eine Wasserfontäne auf der Baarerstrasse bei Blickensdorf im Kanton Zug. (Bild: Tiefbauamt Zug)

In Stansstad steigen die Wassermassen des Dorfbachs. (Bild: Keystone/ Urs Flueeler)

In Stansstad steigen die Wassermassen des Dorfbachs. (Bild: Keystone/ Urs Flueeler)

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