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WETTER: Flutwelle spült Schwemmholz die Laui hinunter – Lebensgefahr für Schaulustige

In den Kantonen Luzern, Obwalden, Nidwalden und Schwyz hat am Mittwochabend Unwettergefahr der Stufe rot bestanden. Besonders stark betroffen war der Kanton Obwalden: Die Giswiler Laui ist zu einem reissenden Fluss angeschwollen. Schaulustige begaben sich hier in Lebensgefahr.
Nop
Hier kommt die Laui – mit geballter Ladung Schwemmholz. (Bild: Screenshot Youtube)

Hier kommt die Laui – mit geballter Ladung Schwemmholz. (Bild: Screenshot Youtube)

Um 20.20 Uhr zeigte die Wetterkarte für weite Teile der Zentralschweiz die Unwetterwarnstufe rot an (siehe Bild). In den Kantonen Ob- und Nidwalden und auch in Luzern und Schwyz wurde vor Gewitter gewarnt.

Die Gewitterzelle hat örtlich für Starkregen gesorgt. Die Folgen des Starkregens waren besonders in Giswil spürbar. Dort hat die Laui eine Menge Schwemmholz geführt, wie Leserbilder und Videos zeigen. Was sonst ein kleines Rinnsal ist, war am Mittwochabend nach dem Unwetter zu einem reissenden Fluss angeschwollen. Wie gross der Schaden, ist, der das Unwetter in Giswil angerichtet hat, konnte Peter Abächerli, Kommandant der Feuerwehr Giswil, am Donnerstag noch nicht beziffern.

Das Phänomen der innert kürzester Zeit stark ansteigenden Gebirgsbäche sei in Giswil bekannt. Und generell bestehe bei diesen Ereignissen keine Gefahr für die Bevölkerung. Doch für viele Einheimsche sei dieses Naturschauspiel zu einem regelrechten Spektakel geworden, das man sich aus nächster Nähe ansehen will.

Abächerli warnt aber eindringlich davor, die Absperrungen der Feuerwehr zu missachten und auf Brücken auf die Flutwelle zu warten. «Damit begeben sich die Schaulustigen in Lebensgefahr.» Die Wassermassen und das Schwemmholz könnten jederzeit auch Personen mitreissen.

Auch in der Region Thun hat das Unwetter für spektakuläre Bilder gesorgt. Bei der Berner Polizei sind am Mittwochnachmittag 50 Meldungen eingegangen. Diese betrafen vor allem vollgelaufene Keller und Heizungsräume, überflutete Strassen und überlaufene Bäche, wie Polizeisprecherin Regina Aeberli auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte.

Ein Augenzeuge berichtete zudem von haselnuss- bis baumnussgrossen Hagelkörnern, die in Thun niedergingen. Anschliessend habe es wie aus Kübeln gegossen.

Auf dem News-Portal der «Berner Zeitung» sind Leserbilder zu sehen, die den Niedergang grösserer Hagelkörner dokumentieren. Von der Region Thun aus zog am Mittwochabend die Gewitterzelle weiter Richtung Emmental und Innerschweiz.

Hat es auch bei Ihnen stark gewittert oder gehagelt?

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nop/zim

Blick von Sarnen Richtung Giswil vor dem Gewitter am Mittwochabend. (Bild: Leserbild Sonja Küchler)

Blick von Sarnen Richtung Giswil vor dem Gewitter am Mittwochabend. (Bild: Leserbild Sonja Küchler)

Bei der «gedeckten Brücke» in Giswil fliesst eine Masse aus Wasser, Schlamm, Holz und Steinen die Laui hinunter. (Bild: Leserbild)

Bei der «gedeckten Brücke» in Giswil fliesst eine Masse aus Wasser, Schlamm, Holz und Steinen die Laui hinunter. (Bild: Leserbild)

Bild: Leserbild

Bild: Leserbild

Bild: Meteocentrale.ch (Stand: 20.22 Uhr)

Bild: Meteocentrale.ch (Stand: 20.22 Uhr)

Die Wassermassen umspülen die Pfeiler des Lauistegs. (Bild: Leserbild: Heinz Wolf, Giswil)

Die Wassermassen umspülen die Pfeiler des Lauistegs. (Bild: Leserbild: Heinz Wolf, Giswil)

Die verschlammte Laui aus der Vogelperspektive. (Bild: Leserbild)

Die verschlammte Laui aus der Vogelperspektive. (Bild: Leserbild)

Gewitterstimmung im Luzerner Hinterland (Bild: Leserbild Alfred Herzog)

Gewitterstimmung im Luzerner Hinterland (Bild: Leserbild Alfred Herzog)

Superzelle über Luzern kurz bevor das Gewitter losbrach. (Bild: Leserbild Michael Ziesmann)

Superzelle über Luzern kurz bevor das Gewitter losbrach. (Bild: Leserbild Michael Ziesmann)

Hier kommt eine geballte Ladung Schwemmholtz die Laui hinunter. (Bild: Screenshot Youtube)

Hier kommt eine geballte Ladung Schwemmholtz die Laui hinunter. (Bild: Screenshot Youtube)

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