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WETTER: Föhn verursacht Stromausfälle in der Zentralschweiz

Im Kanton Uri haben die starken Föhnwinde für einen dunklen Heiligenabend gesorgt. Während Seelisberg und Morschach tagsüber von kürzeren Stromunterbrüchen betroffen waren, blieb es in Riemenstalden und dem Fronalpstock sowie auf dem Haldi die Nacht über finster.

Die 15'000-Volt-Freileitung zwischen Sisikon und Riemenstalden kam kurz vor Mitternacht zu Schaden, wie die das Elektrizitätswerk Altdorf AG (EWA) am Weihnachtsmorgen mitteilte. Fast gleichzeitig führte eine zusätzliche Störung auf der 15‘000-Volt-Freileitung zwischen Bürglen und Haldi ob Schattdorf zu einem Stromausfall auf dem Haldi.

Die Reparaturarbeiten konnten am Mittwoch erst bei Tagesanbruch in Angriff genommen werden, weil zunächst die Schadensstellen gefunden werden mussten. Bereits um 8 Uhr konnte dank einer Umschaltung die Versorgung auf dem Haldi wieder hergestellt werden, wie die EWA am Mittwochnachmittag mitteilte.

Um 9.40 Uhr waren auch die Arbeiten in Sisikon an der Leitung nach Riemenstalden abgeschlossen und die Kunden im Riemenstaldental konnten wieder mit Strom versorgt werden.

Etwas länger dauerten die Reparaturarbeiten im Gebiet Trudelingen hinter der Gemeinde Bürglen. Hier mussten erst weitere vom Umsturz gefährdete Bäume gefällt werden. Die über hunderte Meter Freileitung musste wieder montiert werden. Um 13.30 Uhr hatten schliesslich auch alle Kunden im Schächental wieder Strom. (sda)

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