WETTER: Sturmtief bringt Orkan – trübe Aussichten für Ostern

Das Sturmtief «Mike» hat der Schweiz auf der Alpennordseite einen windigen Wochenendausklang beschert, Es gab indne Bergen Orkanböen mit 120 Stunenkilometern und mehr. Zu Ostern ist kaum mit Sonne zu rechnen – aber vielleicht sogar mit Schnee.

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Die Zeichen stehen - wortwörtlich - auf Sturm. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die Zeichen stehen - wortwörtlich - auf Sturm. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde auf dem Gütsch ob Andermatt gemessen: Dort blies der Sturm mit 150 Studenkilometern. Auf dem Säntis zeigtendie Geräte 141 Stundenkilometeran. Auch auf den Voralpenhügeln war es sehr stürmisch, wie die MeteoGroup am Montag mitteilte. Im Flachland wurde die stärkste Böe in Luzern registriert. Diese betrug rund 84 km/h.

Am Dienstag ziehen zwei Fronten heran,ausgehend vom Tief Niklas, in dessen Einflussbereich noch höhere Böenspitzen erwartet werden. Im Flachland liegen diese zwischen 80 und 100 km/h, auf den Bergen erneut um rund 150 km/h. Am Dienstag Abend ist der Höhepunkt des Sturmes bereits vorüber.

Föhn im Süden, Nässe im Norden

Am Mittwoch und Donnerstag weht weiterhin ein mässiger bis starker Westwind. Wer den Wolken entkommen möchte, sollte während der nächsten Tage in den Süden verreisen. Vor dem Wind ist man aber auch dort nicht komplett geschützt. Mit Föhn werden jeweils Böenspitzen zwischen 40 und 70 km/h erreicht.

Auch für die kommenden Festtage rechnen die Meteorologen kaum mit einer Wetterbesserung. "Bis Ostern hält das unfreundliche und nasse Wetter an der Alpennordseite an" wird Chefmeteorologe Joachim Schug von MeteoGroup Schweiz in der Mitteilung zitiert. "Ab Mittwoch wird es zudem kälter, Schneeflocken sind bis Ostersonntag bis ins Flachland möglich". (sda/pd/cv)

HINWEIS
Aktulle Informationen zum Wetter auf www.luzernerzeitung.ch/wetter