Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Wetterdienste heben Hochwassergefahr für Zentralschweiz an

Bis am Mittwochnachmittag soll es in der Schweiz weiterregnen. Aufgrund der erwarteten Regenfälle herrscht in der Zentralschweiz bis auf Weiteres die Hochwasser-Gefahrenstufe 2 – oder je nach Wetterdienst «grosse Gefahr».
(pd/lur)

Das derzeit herrschende Regenwetter wird sich wohl bis am Mittwoch fortsetzen. Wie der Wetterdienst Meteonews am Pfingstmontag mitteilt, ist bis am Mittwochmittag zusätzlich zu den bereits gefallenen Regenmengen mit weiteren Niederschlägen zu rechnen.

Betroffen ist davon vor allem das Tessin. In bestimmten Regionen sei «zwischen Montagabend und Dienstagmorgen mit heftigen Gewittern und 120 bis 180 mm Niederschlag zu rechnen», heisst es auf dem Naturgefahrenportal des Bundes. Die vorhergesagten Niederschläge würden in Verbindung mit den höheren Temperaturen zu deutlichen Pegelanstiegen der Gewässer führen, heisst es weiter.

Doch auch in den «nördlich angrenzenden Regionen» könnten sich die Wasserpegel deutlich anheben. «Für mehrere Flussabschnitte und Seen besteht die Gefahr, dass die Wasserstände in diesen Regionen bis in die Gefahrenstufe 2 steigen.» Stufe 2 geht von einer mässigen Hochwassergefahr aus. Davon betroffen sind unterem anderem die Urner Alpen sowie weitere Gebiete in der Zentralschweiz. Kommt es zu Gewittern mit viel Niederschlag, könnte der Vierwaldstättersee ansteigen, heisst es.

SRF Meteo geht genau davon aus: «Am intensivsten wird der Gewitterregen über der südlichen Schweiz bis über die Zentralschweiz berechnet», heisst es auf der Webseite des Wetterdienstes. In der Nacht auf Dienstag würden 20 bis 80 Millimeter Regen fallen. SRF Meteo geht für den Bereich südlich des Vierwaldstättersees gar von «grosser Gefahr» aus.

SRF Meteo geht von einer grossen Hochwassergefahr für die Zentralschweiz aus. (Grafik: srf.ch)

SRF Meteo geht von einer grossen Hochwassergefahr für die Zentralschweiz aus. (Grafik: srf.ch)

Eine Neubeurteilung der Gefahrenlage nimmt der Wetterdienst des Bundes am Dienstag um 11 Uhr vor.

Bis am Montagabend scheinen die Regenfälle aber noch keine gravierenden Folgen zu haben. Bei der Luzerner Polizei sind bis am späteren Abend noch keine Meldungen über Hochwasser eingegangen, wie es auf Anfrage heisst.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.