WETTERPROGNOSE: Das Wetter bleibt wechselhaft und regnerisch

Der Sommermonat Juni steht für Sonne, Glacés und Badis – woran in der Zentralschweiz momentan wohl niemand denkt. Warum regnet es seit Tagen und wird es zum Sommeranfang endlich sonnig? Ein Meteorologe erklärt.

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Auch auf der Horwer Halbinsel soll es in den nächsten Tagen nass bleiben. (Bild: Archiv Neue LZ / Roger Grütter)

Auch auf der Horwer Halbinsel soll es in den nächsten Tagen nass bleiben. (Bild: Archiv Neue LZ / Roger Grütter)

In einer Woche, am 21. Juni, ist Sommeranfang. Davon zu sehen ist in der Zentralschweiz seit Tagen nichts ausser weisse bis graue Wolken und Regen. Dies liegt an einer langgezogenen Tiefdruckrinne, die sich vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer erstreckt. Die Tiefdruckrinne - ein Gebiet mit niedrigem Luftdruck - ist eingelagert in Westwindströmung, die feuchte und schaueranfällige Meeresluft nach Mitteleuropa trägt. «Dass das Tief nicht weiterziehen will ist reiner Zufall», erklärt Roger Perret, Meteorologe bei Meteonews. «In einem Jahr gibt es Hochs, im anderen wieder Tiefs.»

Bis Ende Woche und darüber hinaus bleibt das Wetter also wechselhaft.Am Mittwoch und am Freitag gibt es vereinzelt sonnige Abschnitte mit 19 bis 20 Grad Lufttemperatur, jedoch kommt es immer wieder zu Regengüssen und ab Samstag-Abend zu örtlichen Gewitterzellen, welche die Luft abkühlen. Nächste Woche wird das Wetter eins, zwei Tage schön. Ob dies genau auf den Sommeranfang am 21. Juni trifft ist momentan nicht zuverlässig vorherzusagen.

Was raten die Meteorologen jenen Menschen, die ab dem Hudelwetter verzweifeln? Perret schmunzelt. «Ich rate, für einige Tage in eine Region zu reisen, wo die Sonne scheint.» Aktuell sei es in Skandinavien sehr schön oder am Mittelmeer. Auf Expertenrat soll man bekanntlich hören.

mm/Meteonews

 

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