WILEN/KÜSSNACHT: 151 Lenker müssen wohl Ausweis abgeben

Zwei Messanlagen im Kanton Schwyz stehen nun an einem anderen Ort. An ihren vorherigen Standorten hatten diese während eines halben Jahres rund 1.3 Millionen Fahrzeuge kontrolliert. Mit Folgen für einige Lenker.

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Die Messanlage von Schwyzerbrugg am neuen Standort in Wilen. (Bild Kapo Schwyz)

Die Messanlage von Schwyzerbrugg am neuen Standort in Wilen. (Bild Kapo Schwyz)

Die Messanlage von Schwyzerbrugg steht seit dem vergangenen Mittwoch an der Wilenstrasse in Wilen im Einsatz. Die semistationäre Anlage von Ibach wechselte für die nächsten Wochen nach Küssnacht an die Oberdorfstrasse.

Von Anfang Mai bis Ende September 2008 erfasste die semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage in Schwyzerbrugg im Innerortsbereich 614'484 Fahrzeuge. Davon passierten 12'071 Fahrzeuge (0.48 %) den Messort zu schnell. 11'367 Lenkern wurden eine Ordnungsbusse ausgestellt. 704 Lenker waren mit 66 km/h und schneller unterwegs und mussten an das Bezirksamt Einsiedeln verzeigt werden. 128 der verzeigten Lenker müssen zudem mit einem Ausweisentzug rechnen, da sie die vorgegebene Geschwindigkeit um mindestens 26 km/h überschritten haben.

Im gleichen Zeitraum erfasste die Messanlage an der Gotthardstrasse in Ibach im Innerortsbereich 707'333 Fahrzeuge. 7'873 Lenker waren zu schnell unterwegs, was einer Übertrittsquote von 0.48 % entspricht. In 7'723 Fällen wurde eine Ordnungsbusse ausgestellt. 150 Lenker übertraten die signalisierte Höchstgeschwindigkeit mit mindestens 16 km/h. Die Fehlbaren wurden an das Bezirksamt Schwyz verzeigt. 23 dieser verzeigten Lenker müssen nebst einer Busse mit einem Ausweisentzug rechnen. Sie fuhren mit mindestens 76 km/h an der semistationären Anlage vorbei.

scd