WINTERDIENST: Improvisation, wenn der Salznachschub stockt

In der Zentralschweiz wird das Strassensalz knapp. Und mit Nachschub ist vorerst nicht zu rechnen.

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Theo Krummenacher vom Werkdienst Horw füllt Rollsplit ab. In der Gemeinde fehlt es an Salz. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Theo Krummenacher vom Werkdienst Horw füllt Rollsplit ab. In der Gemeinde fehlt es an Salz. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Die langen Lieferfristen für Auftausalz könnten sich schon bald auch auf den Winterdienst der National- und und Kantonsstrassen in der Zentralschweiz auswirken.

«Wir haben für unser Lager in Ingenbohl 400 Tonnen Streusalz nachbestellt», sagt Kurt Tresch, Vorsteher des Amts für Betrieb Nationalstrassen in Flüelen. Das Salz könne von den Rheinsalinen in Pratteln aber erst in rund 10 Tagen geliefert werden. «Wenn es weiterhin derart schneit, müssen wir wohl unseren Vorrat in Göschenen anzapfen.» Tresch ist mit 110 Mitarbeitern für die Streckenabschnitte von Küssnacht bis Airolo und Beckenried bis zum Gotthardpass verantwortlich.

Hat der Kanton Zug genügend Tausalzreserven für die nächsten Wochen? «Sofern keine aussergewöhnliche Wettersituation eintritt», so Andreas Defuns, Abteilungsleiter Strassenunterhalt beim Tiefbauamt des Kantons Zug, «sollte der Lagerbestand bis zur nächsten Salzlieferung ausreichen.»

Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.