WINTERSPORT: Der Schnee wagt sich nicht ins Tal

Der Schnee ist gekommen, vor allem in den Bergen. Das freut nur die Skigebiete in den höheren Lagen. Aber: Die Lage könnte sich am Mittwoch bessern.

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Noch kein Schnee bis zur Talstation: Sattel-Hochstuckli am Dienstag. (Bild: helinews.ch)

Noch kein Schnee bis zur Talstation: Sattel-Hochstuckli am Dienstag. (Bild: helinews.ch)

In den letzten Tagen hat Frau Holle brav die Decken geschüttelt. Und weiss geht es weiter. Laut den jüngsten Wetterprognosen sollte es im Verlauf des Mittwochs erneut bei uns schneien. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 600 und 800 Meter. So kämen auch für einmal die Skipisten in den tieferen Regionen auf ihre Kosten.

Denn ein Blick in die Webcam-Galerie zeigte am Dienstag ein unerfreuliches Bild. Bei der Talstation Handgruobi etwa lag nur eine ganz dünne Schneeschicht. Und eine aktuelle Luftaufnahme des Gebiets Sattel-Hochstuckli macht klar: Die Schneefallgrenze muss noch weiter sinken. Aktuell hört der Winterspass auf halber Höhe auf. Hinunter zur Stuckli-Rondo-Talstation gehts nur zu Fuss - oder per Gondel.

Oben weiss, unten grün: So präsentiert sich der Winter in der Zentralschweiz für jene, die in den Höhen des Napfgebiets unterwegs sind. (Bild: Leserbild Peter Helfenstein, Willisau)
21 Bilder
Der höchste Punkt des Kantons Zug, der Wildspitz, hat ebenfalls etwas Schnee abbekommen. (Bild: Leserbild Andreas Kleeb, Baar)
Es geht auch ohne Flugzeug: Ein Mann geniesst die Aussicht von einer Gratspitze im Entlebuch. Die Skischuhe deuten darauf hin, dass als Belohnung für den Aufstieg eine Touren-Abfahrt winkt. (Bild: Leserbild Martin Ineichen, Schwarzenberg)
Airolo ist weiss. Nach einer 64-tägigen Trockenperiode gab es dort erstmals Niederschläge – in Form von Schnee. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)
Sofort die Schneeschleuder hervorgeholt: Man weiss nie, wie schnell die weisse Pracht in Airolo wieder wegschmiltzt. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)
Im Verzascatal kurz vor Brione liegt erster Schneeflaum. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)
Richtig Winter ist es im norditalienischen Aostatal. Bei rund Null Grad betrachten Marktbesucher saisongerechte Kühlschrankmagnete. (Bild: THIERRY PRONESTI)
An der Andrassystrasse in der ungarischen Hauptstadt Budapest gibt sich eine Passantin schneeflockenleicht. (Bild: ZSOLT SZIGETVARY)
An den Gestaden des Plattensees bilden sich Eiszapfen. (Bild: EPA/GYORGY VARGA)
Im Taunusgebirge in Deutschland herscht mystischer Nebel. (Bild: EPA/BORIS ROESSLER)
Eine winterliche Allee in Kassel (D). (Bild: EPA/UWE ZUCCHI)
Eisschollen fliessen in Frankfurt an der Oder im deutsch/polnischen Grenzfluss. (Bild: EPA/PATRICK PLEUL)
Seeleute befreien im Hafen von Wismar in Norddeutschland den dänischen Frachter «Vestfjord» von Eis. (Bild: EPA/JENS BUETTNER)
Auf der Strasse in Kolhan (NL) ist eine Räumungskolonne unterwegs und bekämpft die Glätte auf der Fahrbahn. (Bild: EPA/VINCENT JANNINK)
Ein Erpel trinkt im Weiher auf einer dünnen, verschneiten Eisfläche im Hellbrunner Schlosspark in Salzburg. (Bild: KEYSTONE/APA/BARBARA GINDL)
Winter auf dem Balkan: In der Nähe von Sarajewo geht ein Mann auf der verschneiten Strasse durch einen Tunnel. (Bild: AP Photo/Amel Emric)
Auf dem Fluss Moskwa durch die russische Metropole Moskau hat ein Touristenboot mit harten Brocken zu kämpfen. Das Wasser gefriert bei Lufttemperaturen von -18 Grad. (Bild: AP Photo/Alexander Zemlianichenko)
Hier ist man sich sonst mildes Mittelmeerklima gewohnt: Im Libanon musste man die Schneepflüge hervorholen. Die Kälte trifft vor allem die Lebensbedingungen syrischer Flüchtlinge. (Bild: AP Photo/Hassan Ammar)
Ein Blick ennet den Pazifik offenbart tiefen Winter: In Boston bläst der Wind den Passanten Schnee ins Gesicht. (Bild: AP Photo/Michael Dwyer)
Ebenfalls in der Ferne: In der Eis- und Schneewelt in Harbin in Nordchina bearbeitet ein Künstler das gefrorene Material seines Werks. (Bild: EPA/WU HONG)
Am Eis- und Schneefestival in Harbin (Nordchina) schmilzt zur Zeit nichts weg. Im Gegenteil: Dort wachsen ganze Gebäudekomplexe in den Himmel. (Bild: EPA/WU HONG)

Oben weiss, unten grün: So präsentiert sich der Winter in der Zentralschweiz für jene, die in den Höhen des Napfgebiets unterwegs sind. (Bild: Leserbild Peter Helfenstein, Willisau)

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Ein Flaum: Die Talstation Handgruobi am Dienstagnachmittag. (Bild: Webcam mythenregion.ch)

Ein Flaum: Die Talstation Handgruobi am Dienstagnachmittag. (Bild: Webcam mythenregion.ch)