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WINTERSPORT: Sattel-Hochstuckli lockt Einsteiger

Das Skigebiet Sattel-Hochstuckli hat ein neues Konzept. Eine Partnerschaft mit Saas-Fee und Vergünstigungen für neue Wintersportler sollen das Geschäft ankurbeln.
Jürg Auf der Maur
Gute Aussichten für Sattel-Hochstuckli: Das Skigebiet will sich bei Wintersport-Einsteigern profilieren. (Bild: PD)

Gute Aussichten für Sattel-Hochstuckli: Das Skigebiet will sich bei Wintersport-Einsteigern profilieren. (Bild: PD)

Jürg Auf der Maur

zentralschweiz@luzernerzeitung.ch

«Alles fährt Ski – diese Zeiten sind vorbei», sagt Anton von ­Rickenbach, Delegierter des Verwaltungsrates der Sattel-Hochstuckli AG. Für Leute aus dem Mittelland sei die Anreise in ein Wintersportgebiet oft kompliziert, Tickets und Ausrüstungen würden das Wintererlebnis zu einem teuren Ausflug machen, gerade auch für Familien.

«Wir wollen dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen», erklärt von Rickenbach und begründet damit, weshalb die Sattel-Hochstuckli AG nun ein völlig neues Wintersportkonzept ausgearbeitet hat. Zwei Jahre arbeitete man an der Idee «one, two, ski», heute wird sie anlässlich der Zuger Messe erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Vision vom «Rekrutierungszentrum»

Mit der Kampagne «one, two, ski» will Sattel-Hochstuckli am Markt fokussiert als Wintersportgebiet für Einsteiger auftreten und mit spezifischen, auf dieses Kundensegment abgestimmten Produkten punkten. Die Innovation: Ab Winter 2017/18 wird zusammen mit Partnerbetrieben ein einfach buchbares, preiswertes Angebotspaket für Einsteiger und Wiedereinsteiger geschaffen. Das Package enthält alle für den Skisport erforderlichen Leistungen, von der Ausrüstung über den Transport und die Skischule bis zu Verpflegung: «Unsere Vision ist, zum Zentrum fürs Erlernen des Schneesports für Familien, Kinder und Expats zu werden», sagt von Rickenbach. Das Angebot ab Saisonbeginn kann online gebucht werden.

Für dieses Package arbeiten Bergbahn, Skischule, Ausrüstungsverleih und Gastronomie am Berg eng zusammen. Sattel-Hochstuckli will die Menschen der Region möglichst einfach zum Skiort führen und versteht sich auch als «Rekrutierungszentrum» für die alpinen Skiorte. Grund: «Wer kein Interesse an klassischen Schneesportarten findet, wird sich auch nicht für Winterferien in den Alpen begeistern lassen, sondern fliegt eher in die Karibik», so der Delegierte der Sattel-Hochstuckli AG. Sind die Neu- und Wiedereinsteiger in Destinationen wie Sattel-Hochstuckli auf den Geschmack gekommen, werden sie allenfalls später Feriengäste in einer bekannten alpinen Destination.

Zwei Jahre exklusiver Saas-Fee-Partner

Das jedenfalls ist die Absicht hinter der exklusiven Vereinbarung, die Sattel-Hochstuckli für zwei Jahre mit Saas-Fee abschliessen konnte. Wer eine Winter-Saisonkarte des einen Gebietes besitzt, fährt im anderen Gebiet an zwei Tagen für den halben Preis. Diese zwei Tage können am Stück oder einzeln konsumiert werden, und zwar im Winter und im Sommer. «Mit dieser Partnerschaft be­tonen wir unsere Ambition, Schneesport-Ausbildungsleader für das Mittelland und damit Rekrutierungszentrum für alpine Skiorte zu werden», freut sich von Rickenbach.

Um die Anreise der Gäste aus dem Mittelland zu erleichtern, arbeitet die Sattel-Hochstuckli AG zudem mit den Zugerland­betrieben eng zusammen. Ab dem Fahrplanwechsel vom 10. Dezember können Gäste neu ab Bahnhof Zug mit dem «Zuger Stuckli-ÖV-Express» direkt und umsteigefrei das Winterangebot im Sattel erreichen. «Das Wintersporterlebnis beginnt dann schon im Bus», sagt Anton von Rickenbach. Es sei eine Tatsache, dass Familien in der Stadt und in den Agglomerationen immer öfter auf ein Auto verzichten. «Um diese Menschen als Wintersportkunden zu gewinnen, muss die ÖV-Anreise attraktiv sein», begründet er.

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