WINTERSPORT: Schneepass: Rentner zahlen für Kinder

Der Schneepass Zentralschweiz wird für Kinder deutlich günstiger. Finanzieren sollen das vor allem die Rentner. Pro Senectute findet das Vorgehen problematisch.

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Skifahrer auf der Piste in Skigebiet Engelberg-Titlis. (Archivbild Neue LZ)

Skifahrer auf der Piste in Skigebiet Engelberg-Titlis. (Archivbild Neue LZ)

Dass sich Pro Senectute für die Zentralschweizer Skipreise interessiert, hat Seltenheitswert. In diesem Jahr ist das anders: Das hängt mit dem enormen Preissprung von 25 Prozent beim Schneepass Zentralschweiz zusammen: Statt 710 sind es künftig 890 Franken, die Senioren künftig mehr für den Schneepass zahlen.

Peter Dietschi, Geschäftsführer von Pro Senectute Luzern, ärgert sich vor allem darüber, wie dieser Preissprung kommuniziert wird. Peter Reinle von den Bergbahnen Titlis Rotair formulierte im «Blick»: «Es gibt kaum noch arme Rentner in der Schweiz.» Peter Dietschi findet diese Äusserungen problematisch. «Hier werden alle Rentner über einen Leisten geschlagen.»

Laut André Küttel, Leiter der Marketingruppe Schneepass Zentralschweiz, will man mit der Preisänderung mehr Kinder auf die Piste bringen. «Das sind die zukünftigen Skifahrer», sagt Küttel. Statt 470 zahlen sie künftig nur noch 390 Franken, das sind 17 Prozent weniger.

Hans-Peter Hoeren

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.