WINTERSRIED BEI SCHWYZ: Das freut die Ölhändler nicht

In Schwyz liegen Pläne für eine Umzonung auf. Sie können die Energieversorgung von Schwyz und Ingenbohl revolutionieren.

Drucken
Teilen
Das Areal, das für das künftige Energiezentrum in Wintersried einzont werden soll. Der Schweinestall hinten rechts wird doppelt so gross wie heute. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Das Areal, das für das künftige Energiezentrum in Wintersried einzont werden soll. Der Schweinestall hinten rechts wird doppelt so gross wie heute. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Beim Schweinestall von Baptist Reichmuth im Schwyzer Wintersried sollen 41'000 Quadratmeter umgezont werden. Das heutige Landwirtschaftsland soll in eine neue «Zone für die Nutzung erneuerbarer Ressourcen» umgezont werden. Dazu liegen die Pläne derzeit in der Bauverwaltung der Gemeinde Schwyz auf, die Volksabstimmung dazu soll am kommenden 1. Juni stattfinden.

Mehr als 3000 Schweine
Neben den Plänen liegt auch ein Umweltverträglichkeitsbericht auf, der viele Details über das grosse Projekt verrät. Der Bericht zeigt zunächst, dass der heutige Schweinestall abgebrochen und durch einen doppelt so grossen und tiergerechten Neubau ersetzt werden soll. «Die heute an verschiedenen Standorten betriebene Tierhaltung von Baptist Reichmuth wird nicht ausgebaut, sondern auf den Standort Wintersried konzentriert», steht dazu im Umweltverträglichkeitsbericht (UVB). Er listet den geplanten Tierbestand im Wintersried auf: 2000 Mastschweine, 800 Aufzuchtferkel, 50 Jungsauen, 170 Galtsauen, 80 säugende Muttersauen und 4 Eber.

Neben das lang gezogene Stallgebäude soll zunächst eine erste Biogasanlage gestellt werden (Neue SZ vom Donnerstag). Sie verarbeitet die Gülle aus dem Schweinestall zu Biogas und Strom. Später soll diese Biogasanlage, für welche die Bauprofile bereits stehen, durch eine zweite derartige Anlage ausgebaut werden. Denkbar ist hier in vier bis fünf Jahren auch die Aufbereitung des Biogases zu Gas, das auch ins Erdgasnetz eingespeist werden kann

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.