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WINTERTOURISMUS: Neue Korridore für Wintersportler im Mythengebiet im Kanton Schwyz

Für Wintersportler gelten im Schwyzer Schutzgebiet Ibergeregg ab dem 1. September 2013 neue Korridore. Mit dem neuen Nutzungsplan tritt auch ein Campierverbot in Kraft. Wer gegen Fahrverbote verstösst, muss zudem künftig mit einer Busse statt einer Verzeigung rechnen.

Der kantonale Nutzungsplan Ibergeregg von 2009 ist für "einen wirkungsvollen Vollzug" verschiedentlich geändert worden. Zwei Einsprachen wurden rechtskräftig erledigt. Das Schwyzer Umweltdepartement setzt die Teilrevision daher auf den 1. September 2013 in Kraft, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Schneeschuhläufer und Skitourenfahrer dürfen nun jeweils vom 1. Dezember bis 1. April auf der direkten Strecke Höchgütsch nach Spital verkehren. Sie gilt neu als Korridor für Wintertourismus. Stattdessen wurde der Korridor auf der Umwegroute Höchgütsch-Regenegg-Spital aufgehoben.

In den Gebieten Spätzeren (Oberiberg) und Bögliegg (Einsiedeln) wurden zwei zusätzliche Korridore für den Wintertourismus ausgeschieden. Der erste ermöglicht den Zugang von der Spätzeren zum Gebiet Leimgütsch/Heiken. Der zweite gewährt den Zugang vom Gebiet Hummel zum Korridornetz im Schutzgebiet.

Mit der Zonenänderung im Gebiet Halbgegg-Zwäcken werde zudem die Abfahrt für Skitourenfahrer auf die Zwäckentobelstrasse erleichtert. Daneben solle so die spätere Anlegung einer Abfahrtspiste zur künftigen Talstation des geplanten Sessellifts Stägleren ermöglicht werden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Daneben kommt es mit der Teilrevision des Nutzungsplans zu zahlreichen weiteren Änderungen. Dazu zählen etwa die Bezeichnung eines öffentlichen Fusswegs zum Klettersteig am Gross Schijen und ein Campierverbot im gesamten Schutzgebiet.

Mit der Revision seien ausserdem die Grundlagen dafür geschaffen worden, dass Fahrverbotsverletzungen mit Ordnungsbussen anstatt wie bisher mit aufwendigen Verzeigungen geahndet werden könnten, heisst es in der Mitteilung. (sda)

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