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Winteruniversiade: Der Stoos ist wieder im Rennen

Noch sind nicht alle Fragen geklärt, aber der Kanton Schwyz könnte doch noch Austragungsort für die Winteruniversiade werden.
Jürg Auf der Maur
Die Franz-Heinzer-Piste auf dem Stoos: Jetzt wird wieder über eine Teilnahme an der Universiade geredet. (Bild: Robert Betschart)

Die Franz-Heinzer-Piste auf dem Stoos: Jetzt wird wieder über eine Teilnahme an der Universiade geredet. (Bild: Robert Betschart)

Das Hin und Her um die Winteruniversiade und den Kanton Schwyz als Austragungsort wird um ein Kapitel reicher. «Ja, es laufen Verhandlungen, ob die alpinen Skiwettrennen der Studenten-Spiele 2021 auf dem Stoos stattfinden.» Das sagt Bruno Lifart, der Delegierte des Verwaltungsrates der Stoosbahnen. Er bestätigt verschiedene Hinweise, die sich aus Recherchen ergaben.

Nicht alles ist unter Dach und Fach. «Es sind noch zwei, drei Fragen offen, die nun ­diskutiert werden müssen», schränkt Lifart ein. Doch er geht davon aus, dass in den nächsten zwei Wochen abschliessend klar wird, ob es zum Austragungsort Stoos kommt oder nicht. Lifart: «Bis dann werden wir so weit sein, um definitiv Ja oder Nein sagen zu können.»

Lifart betont neue Ausgangslage

Dass der Stoos nun wieder im Gespräch ist, überrascht. Das Skigebiet war schon einmal im Rennen. Die Kandidatur wurde aber im Januar 2018 zurückgezogen. Daraufhin sprang bekanntlich der Hoch-Ybrig in die Lücke. Doch im vergangenen August wurden auch hier die Notbremse gezogen und die Ampeln auf Rot gestellt. Der Hoch-Ybrig gab bekannt, die Wettkämpfe ebenfalls nicht austragen zu wollen.

Damit ergab sich die Situation, dass sich der Kanton Schwyz innerhalb des Zentralschweizer Organisationskomitees mit einem Beitrag von 1,5 Millionen Franken zwar zum Mitmachen bereiterklärt hatte, selber aber nicht in den Genuss als Spielort kommen würde. Der Rückzug des Stoos wurde damals mit mangelnden Finanzen erklärt. «Es liegt nicht an der Qualität des Standortes», erklärte der damalige OKP Reto Wehrli und wies darauf hin, dass es eine sehr anspruchsvolle Aufgabe mit einem ganzen Regelwerk sei, das es zu beachten gelte.

Sind jetzt mehr Mittel vorhanden oder wird weniger gefordert? Was ist heute anders, dass es auf dem Stoos zu einem Umdenken kommt? «Jetzt ist vieles klarer, was damals nicht geklärt werden konnte», begründet Lifart die Umkehrhaltung. Damals sei nicht ganz klar gewesen, was gefordert werde und mit was noch zu rechnen sei. «Aber», so Lifart, «wir sind heute auch als Bahnbetrieb an einem ganz anderen Punkt». Damals stand die neue Stoosbahn kurz vor der Eröffnung, die Denkarbeit musste primär dafür investiert werden.

Jetzt wisse man, dass die Bahn ein Erfolg sei und habe den Kopf frei, sich auch stark um die Universiade zu kümmern.

An der Studenten-Winterolympiade, welche die Zentralschweizer Kantone gemeinsam organisieren, nehmen rund 2500 Studierende teil. Das Gesamtbudget beträgt rund 40 Millionen Franken.

«Wir haben immer gewünscht, dass im Kanton mindestens ein Wettbewerb durchgeführt wird», sagt Volkswirtschaftschef Andreas Barraud. Entsprechend würde sich die Regierung über das Zustandekommen freuen. Barrauds Gefühl im Moment ist gut, er scheint zuversichtlich zu sein, dass es gelingt: «Wir sind in einer Phase, in der Türen geöffnet und nicht geschlossen werden», sagt Barraud.

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