WIRTSCHAFT: Von Zwangsferien bis Ausbau

Die hiesigen Firmen reagieren ganz unterschiedlich auf die anrollende Krise. Überraschend viele planen einen Ausbau.

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Anton Lauber, CEO von Schurter, muss bis Ende Monat entscheiden, ob Kurzarbeit eingeleitet werden muss. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Anton Lauber, CEO von Schurter, muss bis Ende Monat entscheiden, ob Kurzarbeit eingeleitet werden muss. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

In der Zentralschweiz sind die direkten Folgen der Finanzkrise erst bei wenigen Industriefirmen spürbar. Dennoch: Beim Elektrotechnik-Zulieferer Schurter wurden über Weihnachten Ferienguthaben und Überzeiten kompensiert. Bis Ende Monat werde entschieden, ob Personalkapazitäten weiter reduziert oder Kurzarbeit eingeleitet werde.

Bei Landis + Gyr in Zug spricht man von «punktuellen Reduktionen». Bereits früher hatten auch Teile von Dätwyler in Altdorf oder Esec in Cham Kurzarbeit angekündigt. Schindler baut in Ebikon gut 20 Jobs ab.

Anders tönt es bei Andritz Hydro in Kriens. Die Firma sei 2008 gewachsen und man suche qualifiziertes Personal mit mechanischer Grundausbildung. Die Valiant Bank stellt weiter Kundenberater ein. Und auch das Marktforschungsinstitut Link schafft weitere Stellen. Küchenbauer V-Zug, Pistor in Rothenburg und die Guetzlifabrik Hug in Malters denken ebenfalls nicht an Sparmassnahmen.

Stefan Waldvogel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.