WIRTSCHAFTSLAGE: Zentralschweiz trifft es weniger heftig

Die schlechten Nachrichten jagen sich. Vieles deutet auf eine globale Rezession hin. Doch in der Zentralschweiz sieht die Lage nach wie vor verhältnismässig gut aus.

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Touristen beim Löwendenkmal in Luzern. Bild Nadia Schärli/Neue LZ

Touristen beim Löwendenkmal in Luzern. Bild Nadia Schärli/Neue LZ

Siemens baut in Zug 120 Stellen ab, bei Esec in Cham fehlen die Aufträge, und es wird bloss kurzgearbeitet, und in Emmen bangen 300 Menschen bei Nexis Fiber um ihre Stelle. Die konkreten Folgen der Finanzkrise scheinen auch die Innerschweiz erreicht zu haben.

So reagieren die Touristen besonders schnell: Allein bei den wichtigen Kunden aus den USA fehlten im September schweizweit rund 28'000 Logiernächte. Der Einbruch beträgt 15 Prozent. In der Stadt Luzern sind die US-Gäste wegen der vielen Gruppenreisen besonders wichtig, und der Rückgang ist hier sogar noch etwas höher. Trotzdem ist man bei den Touristikern derzeit noch nicht besorgt. Die Stadt Luzern etwa vermeldet in den ersten neun Monaten praktisch genau gleich viele Übernachtungen wie im Vorjahr.

Stefan Waldvogel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Neuen Luzerner Zeitung vom Samstag.