WOHNSITUATION: An einigen Orten wird der Platz knapp

Weil in Ausserschwyz der Platz knapp wird, wird in Innerschwyz immer mehr gebaut. Damit steigen die Anforderungen an die Gemeinden – und die Preise.

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Dieses Jahr sind in Arth schon mehr als 50 Baugesuche eingegangen. Auch an der Luzernerstrasse (Bild) wird gebaut. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Dieses Jahr sind in Arth schon mehr als 50 Baugesuche eingegangen. Auch an der Luzernerstrasse (Bild) wird gebaut. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Zürich rückt immer näher. Spätestens in zwei Jahren, wenn die Knoauer Autobahn fertig sein wird, gehören auch die Innerschwyzer Gemeinden zur Grossagglomeration der Wirtschaftsmetropole. Auf dem Schwyzer Wohnungsmarkt ist diese Entwicklung schon heute stark zu spüren. «Mit der besseren Verkehrserschliessung wird auch der innere Kantonsteil näher an Zürich ranwachsen und somit noch attraktiver», sagt Damian Hallenbarter, Pressesprecher der Schwyzer Kantonalbank.

In Küssnacht zum Beispiel herrschte in den vergangenen Jahren ein regelrechter Bauboom. Langsam wird der Platz knapp. «Deshalb wird im Talkessel in Zukunft eine verstärktere Bautätigkeit zu erwarten sein», so Hallenbarter. «An einigen Orten ist dies bereits heute schon spürbar und wird in Zukunft sicher noch stärker.»

Happig – aber erfreulich
So zum Beispiel in Arth, wo sich die Anzahl der Baugesuche konstant auf «einem hohen Niveau» bewegt, wie André Birrer, Leiter Abteilung Bau, Landschaft und Sicherheit der Gemeinde sagt. Dieses Jahr sind in Arth bereits mehr als 50 Baugesuche eingegangen. «Das ist happig», sagt Birrer. «Aber natürlich freuen wir uns darüber.» Denn mehr Bauprojekte heisst auch mehr Arbeit, mehr Wirtschaft, mehr Leben.

In Arth steigt die Nachfrage nach Bauland weiter. Laut André Birrer sei es die Lage, welche die Gemeinde so beliebt mache. «Die Nähe zu Zürich, Zug und Luzern.» Und nicht zu vergessen: «Die Schönheit der Gemeinde.» Noch gibt es in Arth genügend Platz für Wohnungen, Firmen und andere Projekte. André Birrer weiss, dass mit dem Wachstum auch die Bedürfnisse der Bevölkerung an der Infrastruktur steigen. «Da ist auch die Gemeinde gefordert, etwas zu tun.» Birrer spricht vom Erziehungsbereich, dem Gewässerschutz, der Stromversorgung und anderen Begleiterscheinungen, die es zu beachten gäbe. «Mehr Kinder in der Gemeinde erhöhen automatisch das Bedürfnis nach Schulzimmern», sagt Birrer. In Arth sei man jedoch bereit für die Herausforderungen, die im Zuge des Bevölkerungswachstums auf die Gemeinde zukommen.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.