WOHUNGSMARKT: Wieder etwas mehr leere Wohnungen

Der Leerwohnungsbestand im Kanton Schwyz hat etwas zugenommen. Per 1. Juni stehen 631 leere Wohnungen zur Vermietung oder zum Verkauf.

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Blick auf den Küssnachter Ortskern. (Themenbild Harry Ziegler/Neue SZ)

Blick auf den Küssnachter Ortskern. (Themenbild Harry Ziegler/Neue SZ)

Wie sich aus der alljährlichen Erhebung der Schwyzer Kantonalbank (SZKB) in Sachen Leerwohnungsbestand ergeben hat, standen im ganzen Kantonsgebiet per 1. Juni 2010 lediglich 631 Wohneinheiten (Vorjahr 533) leer. Das geht aus eine Medienmitteilung der Bank hervor.

Das seien zwar für den ganzen Kanton 98 Einheiten mehr als im Vorjahr, es würden sich aber regionale Unterschiede ergeben, so die Bank. Auf ihrem Immobilienportal sind 591 Wohneinheiten zum Verkauf respektive zur Vermietung ausgeschrieben.

Seit der Leerwohnungsbestand im Jahre 1990 mit 68 Einheiten einen Tiefststand erreichte, folgte ein kontinuierliches Ansteigen, das 1997 zu einem Höchststand von 1'191 leerstehenden Wohnungen führte. Bereits im Folgejahr setzte damals mit einem Leerwohnungsbestand von 281 Wohneinheiten wieder eine Trendwende ein, die sich bis 2004 fortsetzte. In den vergangenen vier Jahren stand dann jeweils etwas mehr Wohnraum leer, als im jeweiligen Vorjahr.

Im Kanton Schwyz ist der Bestand an leerstehenden Objekten nach Angaben der SZKB im Vergleich zu andern Kantonen sehr tief. Auch wenn in einzelnen Gemeinden sehr intensiv gebaut würde – wie etwa in Arth, Ingenbohl und Schübelbach – habe dies in den letzten zwölf Monaten nur in Schübelbach zu höheren Leerständen geführt.

pd/kst/zim