WOLLERAU: Dank Kamera - Klarheit in trübem Wasser

Mit einer Kamera will die Korporation Wollerau herausfinden, wieso das Grundwasser im Geissboden trüb ist. Abhilfe könnte eine tiefere Bohrung schaffen.

Merken
Drucken
Teilen
Brunnenmeister Mathias Kälin (links) und Geologe Nik Sieber zeigen die geglückte Probebohrung. (Bild Fredy Stäheli/Neue SZ)

Brunnenmeister Mathias Kälin (links) und Geologe Nik Sieber zeigen die geglückte Probebohrung. (Bild Fredy Stäheli/Neue SZ)

Unterhalb des Geissbodens befindet sich ein ungeahnt grosses Grundwasser­vorkommen. Der Haken an der Sache ist, dass das chemisch und bakteriell einwandfreie Wasser mit feinen Tonpartikeln versetzt ist und nur trübe aus dem Hahn über dem Brunnenschacht fliesst.

Im Moment gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder liefert der in diesen Tagen vorgenommene Einsatz einer Spezialkamera Hinweise, wie man die Trübung eindämmen kann, oder es muss nochmals tiefer gebohrt werden. Darüber informierten am Dienstag Mathias Kälin, Brunnenmeister der Korporation Wollerau, und der Geologe Nik Sieber.

Teures Vorhaben
«Rund drei Millionen Franken hat die Korporation Wollerau bis jetzt in die Erforschung und Erschliessung des Grundwassers im Geissboden investiert», sagte Mathias Kälin. «Die Wasserversorgung hat den Auftrag, neue Wasservorräte zu entdecken und zu erschliessen.»

Die Korporation Wollerau versorgt Feusisberg, Wollerau und Teile Freienbachs mit Wasser. «Wir müssen weiterhin mit einem Wachstum in den Höfner Gemeinden rechnen.»

Fredy Stäheli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.