WOLLERAU: Die Finanzierung des Tunnels ist gesichert

Der Bund spricht für den Fällmistunnel im Rahmen von Agglo Obersee kein Geld. Gefährdet ist das Projekt dadurch aber nicht.

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Die geplante Umfahrung von Pfäffikon kann auch ohne Beteiligung des Bundes finanziert werden. (Bild Manuela Merk/Neue SZ)

Die geplante Umfahrung von Pfäffikon kann auch ohne Beteiligung des Bundes finanziert werden. (Bild Manuela Merk/Neue SZ)

Rund 87 Millionen zahlt der Bund für Projekte der Agglo Obersee. Die Kernentlastung von Lachen und die Umfahrung Pfäffikon sind vom Geldsegen aber ausgeschlossen worden. Der Bund kritisiert die mangelnde Einbettung in das Gesamtverkehrsprogramm und beurteilt das Kosten-Nutzen-Verhältnis als ungenügend.

Vom Entscheid wenig erstaunt, zeigen sich die betroffenen Gemeindepräsidenten. «Wir haben nie erwartet, dass für die Umfahrung Pfäffikon Bundesgeld gesprochen wird», sagt Kurt Zurbuchen, Gemeindepräsident von Freienbach. Ebenfalls keinen Einfluss hat der negative Entscheid auf die Realisierung der Kernentlastung Lachens mit der Unterführung Auhof. 

Weit nach hinten geraten auf der Prioritätenliste ist zudem das Projekt Stadtbahn, das dereinst die Gemeinden von March, Höfe sowie See-Gaster verbinden soll. Der Bund rangierte das Vorhaben statt unter Priorität A unter Priorität C.

Daniel Koch und Sarah Gaffuri

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.