WOLLERAU: Die Kirche sagt Ja zu Pfarradministrator Kuzar

Der neue Pfarradministrator bekennt sich zu seinem Kind. Man drückt ein Auge zu, denn es besteht kein Verhältnis mehr zur Mutter.

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Jozef Kuzar. (Bild pd)

Jozef Kuzar. (Bild pd)

Mutig stellte sich Jozef Kuzar, Wolleraus neuer Pfarradministrator, an seinem ersten Gottesdienst am Sonntag vor die Gläubigen: «Ich bin im Dezember 2007 Vater geworden», sagte er. Beim Bistum Chur ist man über das unübliche Geständ­nis nicht überrascht: «Wir haben von der Sache gewusst. Es ist rechtlich in Ord­nung», sagt Mediensprecher Christoph Casetti. Denn das Verhältnis zur Mutter des Kindes sei überprüft worden. «Man ist zum Schluss gekommen, dass er mit der Frau kein weiteres Verhältnis pflegen, geschweige denn eine Ehe eingehen will», sagt Casetti.

Nicht in Ordnung findet Casetti hingegen die Aussage von Kirchenratspräsi­dent Albert Bodmer, dass Kuzars? Privatleben nur ihn selbst etwas angehe. Casetti kann sich auch vorstellen, dass es in Wollerau Gläubige gibt, die für das «Versagen» des Pfarreiadministrators kein Verständnis haben.

Corinne Schweizer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.