WOLLERAU: Verdorbener Fisch: Lebensmittelvergiftung

Ein Besucher eines Restaurants in Wollerau erleidet eine Lebensmittelvergiftung. Grund: Der Thunfisch aus der Dose wurde zu lange aufbewahrt.

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Der Schwyzer Kantonschemiker Daniel Andrey. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Der Schwyzer Kantonschemiker Daniel Andrey. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Ein Irrtum, der Folgen hatte: In einem Restaurant in Wollerau wurde Thunfisch aus der Büchse zu lange oder ungenügend gekühlt aufbewahrt. Laut dem Schwyzer Kantonschemiker Daniel Andrey, hat die Wirteperson gemeint, der Fisch sei haltbar, weil er im Öl lag, schreibt «20 Minuten». «Das ist ein fataler Irrtum gewesen, der von zu wenig Sachkenntnissen zeugt», so Andrey auf Anfrage. Die Folge davon: Eine Person musste sich wegen einer Lebensmittelvergiftung im Spital versorgen lassen. Laut Andrey ist der Fisch unter Luftausschluss verdorben und hat unter anderem Histamin gebildet.

Der betroffene Gastwirt muss damit rechnen, gebüsst oder gar mit Gefängnis bestraft zu werden. Der Restaurantbetrieb selber wird deswegen aber nicht eingeschränkt. «Es war ein punktueller Fehler, der keine Betriebsschliessung rechtfertigt. Zumal der Betrieb sonst ordentlich geführt wird», erklärt Andrey. Der zuständige Lebensmittelinspektor habe sonst keine unhygienische Zustände angetroffen.

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.