ZEMENTWERK BRUNNEN: Sozialplan für Holcim-Angestellte in Brunnen

Der bei der Bekanntgabe der geplanten Produktionseinstellung im Zementwerk Brunnen angekündigte Sozialplan steht. Er wurde in enger Zusammenarbeit zwischen den Gewerkschaften Syna, Unia, der Betriebskommission und der Holcim (Schweiz) AG erarbeitet.

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Das Holcim-Werk in Brunnen (Archiv). (Bild Daniela Bellandi/Neue SZ)

Das Holcim-Werk in Brunnen (Archiv). (Bild Daniela Bellandi/Neue SZ)

Im Vordergrund des Sozialplans steht die Ausschöpfung aller Möglichkeiten, um eine Erwerbslosigkeit der Betroffenen zu verhindern, steht in der Medienmitteilung von Holcim. Vorgesehen sind vorzeitige Pensionierungen. Sechs Mitarbeitende bleiben zeitlich begrenzt im Werk mit Demontage- und Rückbauarbeiten beschäftigt. Als weitere Massnahme werden den Mitarbeitern des Zementwerkes Brunnen neue Stellen an anderen Betriebsstandorten vermittelt.

Eine durch interne und externe Fachkräfte betriebene Stellenvermittlung und flankierende Massnahmen, wie gezielte Aus- und Weiterbildung, sind ebenfalls im Massnahmenplan enthalten und sollen mithelfen, die Chancen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stellenmarkt zu erhöhen. Von Dienst- und Lebensalter abhängige Abfindungszahlungen sollen die Überbrückung einer Erwerbslosigkeit erleichtern.

Diese Woche haben sich die Gewerkschaften Syna und Unia, die Betriebskommission sowie Vertreter der Holcim (Schweiz) AG auf eine entsprechende Vereinbarung geeinigt. Die Betriebsversammlung hat dem Sozialplan bereits zugestimmt. Die zuständigen Organe der Gewerkschaften sowie die Geschäftsleitung der Holcim (Schweiz) AG müssen ihn noch genehmigen.

dko