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ZENTRALSCHWEIZ: 6 Zentralschweizer Gemeinden haben neu über 20 Prozent Zweitwohnungen

In der Zentralschweiz ist die Zahl der Gemeinden, die einen Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent haben, um 6 auf 26 gestiegen. Neu dazu gekommen sind Altwis und Honau, Sisikon und Unterschächen sowie Giswil und Dallenwil.
Blick auf den Ortsteil Sörenberg, Gemeinde Flühli, mit einem Zweitwohnungsanteil von 85 Prozent. (Bild: Pius Amrein)

Blick auf den Ortsteil Sörenberg, Gemeinde Flühli, mit einem Zweitwohnungsanteil von 85 Prozent. (Bild: Pius Amrein)

In sechs Zentralschweizer Gemeinden ist der Zweitwohnungsanteil auf über 20 Prozent gestiegen. Dies zeigt das am Freitag zum ersten Mal veröffentlichte «Wohnungsinventar der Gemeinden» des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE). Zwar wurde bereits in früheren Jahren der Anteil an Zweitwohnungen in den Gemeinden ermittelt. Die neue Berechnungsmethode aufgrund der von den Gemeinden erstellen Wohnungsinventare sei aber präziser und aktueller, schreibt das ARE in einer Mitteilung.

Schweizweit haben 422 von insgesamt 2255 Gemeinden offiziell einen Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent und dürfen somit keine Zweitwohnungen mehr bewilligen. 66 Gemeinden haben seit 2015 die 20-Prozent-Marke neu überschritten.

Diese Zentralschweizer Gemeinden haben neu einen Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent

Kanton Luzern Kanton Uri
Altwis Sisikon
Honau Unterschächen
Kanton Obwalden Kanton Nidwalden
Giswil Dallenwil


Giswil und Dallenwil liegen mit 20,6 Prozent nur knapp über der Grenze, gleiches gilt für Unterschächen mit 20,7 Prozent. Auch die anderen neuen Gemeinden haben einen Zweitwohnungsanteil von unter 25 Prozent: Sisikon 22,8 Prozent, Honau 24,0 Prozent, und Altwis 24,1 Prozent. Gleiches gilt für die bisherigen Weggis (21,0 Prozent), und Gersau (24,3 Prozent).

Zwischen 30 und 35 Prozent liegen Bauen (30,3 Prozent) , Göschenen (32,9 Prozent), Vitznau (34,0 Prozent) und Alpthal (34,3 Prozent). Riemenstalden hat genau 38 Prozent. Einen Zweitwohnungsanteil von 40 bis 45 Prozent haben Seelisberg (40,7 Prozent), Gurtnellen (41,4 Prozent), Emmetten (42,0 Prozent) und Wassen (43,8 Prozent). Spiringen und Hospenthal haben 48,5 Prozent.

Über 50 Prozent festgestellt wurden in Andermatt (53,5 Prozent), Realp (56,4 Prozent), Innerthal (57,4 Prozent), Morschach (58,5 Prozent), Engelberg (58,6 Prozent) und Flühli-Sörenberg (59,3 Prozent). Den höchsten Zweitwohnungsanteil hat Oberiberg mit 62,1 Prozent.

Alle Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent:

(sda)

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