ZENTRALSCHWEIZ: Arbeitslosigkeit geht leicht zurück – aber nicht überall

9233 Arbeitslose waren im Februar in der Zentralschweiz registriert. Gegenüber dem Vormonat ist das ein Rückgang um 115 Personen. Zum Rückgang kam es in Luzern, Nidwalden und Zug. In Uri, Schwyz und Obwalden gab es hingegen mehr Arbeitslose.

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Ein Mann ist auf Jobsuche (Archivbild Neue LZ)

Ein Mann ist auf Jobsuche (Archivbild Neue LZ)

Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm die Arbeitslosigkeit in der Zentralschweiz um 778 Personen ab. Von den bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) registrierten Arbeitslosen in der Zentralschweiz lebte Ende Januar erneut mehr als die Hälfte, nämlich 5040 (-124), im Kanton Luzern, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte.

In Schwyz waren 1723 (+12) Arbeitslose registriert, in Zug 1685 (-5). Deutlich tiefer ist die Zahl der Arbeitslosen in den Kantonen Nidwalden (271/-35), Uri (262/+6) und Obwalden (252/-31).

In den sechs Zentralschweizer Kantonen blieben die Arbeitslosenquoten stabil oder veränderten sich leicht. Sie blieben weiter deutlich unter dem schweizerischen Schnitt von 3,7 (-0,1) Prozent.

Die höchste Quote in der Zentralschweiz wies mit 2,6 (unverändert) Zug aus, vor Luzern (2,4/unverändert), Schwyz (2,1/+0,1), Uri (1,4/unverändert), Nidwalden (1,2/-0,1) und Obwalden (1,2/+0,1).

Quote sinkt von 3,8 auf 3,7 Prozent

Die Arbeitslosenquote ist in der Schweiz im Februar leicht gesunken. Sie beträgt 3,7 Prozent nach 3,8 Prozent im Vormonat. Die Quote ist damit so hoch wie seit fast sechs Jahren nicht mehr.

Ende Februar 2016 waren 161'417 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben. Das sind 2227 weniger als im Vormonat.

Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 7,7 Prozent oder 11'496 Personen. Damals lag die Arbeitslosenquote bei 3,5 Prozent.

Die Jugendarbeitslosigkeit verringerte sich um 3,3 Prozent auf 20'491. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Anstieg um 7,6 Prozent auf 1450 Personen.

Insgesamt wurden 222'888 Stellensuchende registriert, 137 mehr als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode stieg diese Zahl damit um 16'519 Personen. Das ist eine Zunahme von 8 Prozent.

rem/sda