ZENTRALSCHWEIZ: Bahnstrecke bis Donnerstag unterbrochen

Die Unwetterlage in unserer Region hat sich entspannt. Zwischen Immensee und Goldau ist die Bahnstrecke wegen Steinschlags voraussichtlich bis Donnerstag unterbrochen.

Rem/Cb/Nop/sda
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Die Aufräumarbeiten am Montagmorgen. Ab Dienstagabend ist die Strecke wieder offen. (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)

Die Aufräumarbeiten am Montagmorgen. Ab Dienstagabend ist die Strecke wieder offen. (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)

Hier ist der Steinschlag herunter gekommen. (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)

Hier ist der Steinschlag herunter gekommen. (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)

Rund 100 Kubikmeter Fels donnerten am Sonntagabend nach 19.30 Uhr westlich des Bahnhofs Arth-Goldau ins Tal, davon rund 30 Kubikmeter auf die Geleise der SBB-Gotthardstrecke zwischen Immensee und Arth-Goldau. «Am Montagmorgen besichtigen Geologen den Ort des Geschehens, um die Lage einzuschätzen», erklärt SBB-Sprecher Christian Ginsig auf Anfrage. Eine Schutzmauer aus Stein ist wegen des durchnässten Bodens oberhalb der SBB-Linie ins Rutschen geraten.

Seit dem Montagmorgen laufen die Aufräumungsarbeiten: Mit Baggern werden Steine weggetragen. Erst dann kann genau beurteilt werden, wie gross der Schaden ist. Momentan rechnet die SBB damit, dass die Strecke ab Donnerstag wieder befahrbar sein wird.

In der Zwischenzeit werden die Züge von Luzern nach Arth-Goldau und umgekehrt über Zug umgeleitet. Lokal ist ein Bahnersatz mit Bussen eingerichtet. Die Kapazität ist eingeschränkt. Reisende müssen mit Verspätungen rechnen. Der Güterverkehr wird über den Lötschberg umgeleitet.

Autobahn A4 wieder offen

Das Hochwasser im Lauerzersee im Kanton Schwyz führt auch am Montag zur Sperrung der Kantonsstrasse zwischen Lauerz und Seewen. Die Autobahn A4 ist wieder einspurig befahrbar. Auch die Autobahnausfahrt Seewen konnte im Laufe des Montages wieder geöffnet werden. Grund: Der Pegel des Lauerzersees ist weiterhin am Sinken. Wie die Kapo Schwyz mitteilt, muss die Kantonsstrasse zwischen Lauerz und Seewen weiterhin auf unbestimmte Zeit gesperrt bleiben. Die Satteleggstrasse zwischen Vorderthal und Passhöhe ist wegen Strassenschäden für Lastwagen und Busse gesperrt.

Im Kanton Uri ist die seit Samstag geschlossene Verbindungsstrasse am Vierwaldstättersee zwischen Bauen und Isleten nach wie vor in beiden Richtungen nicht befahrbar. Zudem ist die Strasse über den Oberalppass wegen einer Lawine gesperrt. Wieder offen ist der Gotthard-Pass, weiterhin gesperrt bleibt der Klausen.

Bald 25 Grad

Die Lage in den weiteren Unwettergebieten hat sich am Sonntagabend vielerorts beruhigt. Der Pegel des Vierwaldstättersees dürfte zwar gemäss dem Bundesamt für Meteorologie noch etwas steigen, die Gefahrenstufe wird mit «erheblich» bezeichnet. Doch auch hier dürfte das Schlimmste überstanden sein. Denn eine Wetterbesserung ist in Sicht. Heute soll es nach einem anfänglich kühlen Vormittag trocken bleiben und wärmer werden. Meteorologe Daniel Murer verspricht auf das nächste Wochenende hin sogar sommerliche Temperaturen von bis zu 25 Grad.

Auch in Lauerz, bei Hasen auf der Seestrasse, ist die Kantonsstrasse überflutet. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
100 Bilder
In Gersau, beim Förstli, gab es einen Erdrutsch. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)
Der Holdenbach transportiert Geröll mit. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Hangrutsch in Werthenstein. (Bild: Ferdinand Bühlmann)
Hochwasser auf dem Ägerisee beim Bootsplatz an der Seestrasse. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Hangrutsch in Gersau. (Das erste Bild ist auch Gersau, nicht Vitznau). Von Beckenried aus fotografiert. (Bild: Leserbild: Regula Aeppli)
Schwemmholzsperren liegen wie eine Kunstinstallation im See vor Buochs. (Bild: Regula Aeppli)
Felsblöcke donnerten auf die Kantonsstrasse bei Weggis. (Bild: PD)
Ein Erdrutsch hat die Sihlbruggstrasse in Neuheim verwüstet. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Dieser Hang verschüttete die Sihlbruggstrasse. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Steinschlag am Sonntagabend zwischen Immensee und Arth-Goldau: 30 Kubikmeter Fels stürzten auf die Geleise. (Bild: Keystone)
Eine Schutzmauer aus Stein ist wegen des durchnässten Bodens oberhalb der SBB-Linie ins Rutschen geraten. 100 Kubikmeter Fels rutschten ins Tal. Die Bahnlinie ist bis Donnerstag unterbrochen. (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)
In Sattel, oberhalb Feldbacheren, ist dieser Hangrutsch ausgelsöt worden. Eine Kanalisationsleitung ist geborsten. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Im Brüggli in Zug wurde viel Schwemmholz an das Ufer gespühlt. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Nach einem Erdrutsch ist die Voliere in Altdorf zerstört. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Nach dem Murgang musste die die Strasse nach Neuheim gesperrt werden. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Aufräumarbeiten auf der Strasse nach Neuheim nach dem Murgang. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Nach dem Hochwasser ist die Strasse nach Neuheim gesperrt worden.Im Bild Urs Lehmann, links, und Michael Panzer beim Sandsäcke legen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Im Brüggli in Zug wurde viel Schwemmholz an das Ufer gespühlt. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Kiosk beim Ägerisee. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Kinder am Ägerisee. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Hochwasser auf dem Ägerisee beim Bootsplatz an der Seestrasse. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Schlamm und Geröll auf der Tannenbergstrasse in Weggis. (Bild: PD)
20 Meter langer Rutsch in der Gemeinde Weggis von der Schlieribergstrasse auf die Untereggistrasse. (Bild: PD)
Eine Sitzbank mitten im Ägerisee. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
An der Schlagstrasse oberhalb der Burg, ist der Hang ins Rutschen geraten. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Der Lauerzersee ist über die Ufer geraten. Die Autobahn bei Seewen war nur noch begrenzt passierbar. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Überfluteter Campingplatz Seemattli in Seewen. (Bild: Keystone)
Das Hochwasser machte sowohl einen Teil der Autobahnzufahrt wie auch diese Unterführung beim Acherli unpassierbar. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Das Hochwasser machte sowohl einen Teil der Autobahnzufahrt wie auch diese Unterführung beim Acherli unpassierbar. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
So hoch stand der Lauerzersee letztmals 2005 und 2007; Lage bei Barcarola. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Unter dem Barcarola sind normalerweise Schiffe eingestellt. Sie drohen, von den Wassermassen zerdrückt zu werden. Enige sind bereits gekentert. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die Engelberger Aa in Buochs. (Bild: Keystone)
Der Lauerzersee hat eine Sperrung der Strasse zwischen Lauerz und Seewen zur Folge. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Der Hochwasserstand am Ägerisee ist für Ägerer im grünen Bereich (Bild: Markus Bachmann)
Auch in Lauerz,wurden Keller überflutet. Dies war ein alltägliches Bild. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Auch in Lauerzstehen Häsuer im Wasser. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Zwischen Lauerz und Steinen funktioniert die Überflutungszone. Andernorts wurde der See zurückgedrängt, er hat immer weniger Platz. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Wer will hier schon baden? Normalerweise ist im Seebad Buchenhof Steinen hier das Sünnele auf einem schönen Rasen (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Zahlreiche Wohnwagen in einem der grössten campings des Kantons Schwyz, dem Buchenhof Steinen, stehen im Wasser. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Hydrologische Messstation Sarnen: Der Sarnersee erreichte gestern Nachmittag einen Höchststand von rund 470.75 m.ü.M (Wasserfläche im Bild). Lea weist an der Messstation auf den Höchststand vom 23. August 2005 hin, der damals 472.42 m.ü.M. erreichte. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Klein-Venedig im Gebiet Ried am oberen Ende des Sarnersees: Sylvia Portmann im Kanu, beobachtet von Björk Durrer. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Klein-Venedig im Gebiet Ried (Sachseln) am oberen Ende des Sarnersees. Kanufahrt durch die überschwemmte Siedlung. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Klein-Venedig im Gebiet Ried (Sachseln) am oberen Ende des Sarnersees. Kanufahrt durch die überschwemmte Siedlung: Fjnn Durrers Traktor ist hochwassertauglich. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Klein-Venedig im Gebiet Ried (Sachseln) am oberen Ende des Sarnersees. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Klein-Venedig im Gebiet Ried (Sachseln) am oberen Ende des Sarnersees. Kanufahrt durch die überschwemmte Siedlung: Sylvia Portmann im Kanu, Björk Durrers Kickboard ist hochwassertauglich. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Einmal mehr: die Aamatte an der Sarneraa ist überschwemmt. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Feuertaufe bestanden: der neue Kiessammler Gorgen in Giswil, auf Ausgang der Schlucht der kleinen Melchaa. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Wehr der Reuss bei Perlen. (Bild: Keystone)
Der Soppensee mit seinem kleinen Bruder während des Dauerregens am 1. Juni. (Bild: Edi Ulmi)
Kleine Emme, während des Dauerregens am 01.06. bei der Chappelbodenbrücke (Bild: Edi Ulmi)
Kleine Emme,zu Beginn des Dauerregens bei der Chappelbodenbrücke Wolhusen. (Bild: Edi Ulmi)
Beim Brüggli in Zug. (Bild: Daniel Hegglin)
Lorze in Zug. (Bild: Daniel Hegglin)
Fahrradunterführung unter Wasser. (Bild: Daniel Hegglin)
Letzi Zug. (Bild: Daniel Hegglin)
Fröschenmatt in Zug. (Bild: Daniel Hegglin)
Zugersee. (Bild: Daniel Hegglin)
Der Barcarola-Parkplatz beim Lauerzersee. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)
In Seewen werden Fahrzeuge auf dem Barcarola-Parkplatz in Sicherheit gebracht. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)
Das Camping Seemattli in Seewen. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)
Die verschüttete Strasse zwischen Seedorf und Bauen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Die eher ruhige Reuss wird hier vom wilden Schächen zusätzlich gespiessen - die Wassermassen fliessen dann ins Reussdelta am Urnersee (Bild: Kurt Welti)
Bild: REGIOfussball.ch
Bild: REGIOfussball.ch
An der Engelberger-Aabei Oberdorf NW. Das Aa-Wasser steht hoch. (Bild: Ida Bründler)
Fluss neben dem Fluss. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Joël Meier heute Mittag an der Emmen in Emmenbrücke beim IMAX. Das Wasser steigt und steigt und... (Bild: Daniel Meier)
Träschlibachzufluss wird ausgebaggert. (Bild: Regula Aeppli)
Träschlibachzufluss wird ausgebaggert. (Bild: Regula Aeppli)
Eine kleine Erholung zwischendurch muss sein! (aufgenommen in der Spitalmatte Sarnen) (Bild: Markus Helfenstein)
Das Wasser hat teils an der Reuss die Ufer bereits überstiegen. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Die Rutsche verwandelt sich zur Wasserrutsche. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Die Strasse zwischen Emmetten und Seelisberg wurde zwischenzeitlich für den Verkehr gesperrt. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Ein Seelein entsteht. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Fahrt übers Wasser. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)
Joël Meier heute Mittag an der Emmen in Emmenbrücke beim IMAX. Das Wasser steigt und steigt und... (Bild: Daniel Meier)
Ausbaggern des Träschlibachzuflusses,damit das dauernd neue Geröll noch Platz findet und es keinen Rückstau gibt. (Bild: Regula Aeppli)
Die Reuss tritt langsam über das Ufer. (Bild: Stefanie Nopper / luzernerzeitung.ch)
Die Reuss: vorne bildet sich ein See aus Regenwasser. (Bild: Stefanie Nopper / luzernerzeitung.ch)
Das Unwetter schwemmt am Seeufer von Buochs Holz und vieles mehr an. Kinder finden richtige Kunstwerke. (Bild: Edith Pargger)
Manchmal steht die Bank am Wasser, es gibt auch Tage da steht sie im Wasser. (Bild: Corinne Schnyder)
Es gibt Menschen und Tiere, die den Regen geniessen. (Bild: Corinne Schnyder)
Heute in Luzern... (Bild: Michaela Sennhauser)
Nimmermüder Einsatz unserer Feuerwehr (Bild: Kurt Welti)
Hochwasser vor dem Reusswehr in Buchrain. (Bild: Hartmann, Emmenbrücke)
Der Schächen bringt eine braune Brühe mit sich. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Die Kleine Schliere oberhalb des Grundersteges in Alpnachdorf. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Insel Schwanau, LauerzerseeWir machen alles damit unsere Gäste trockenen Fusses zu uns kommen! (Bild: Claudia Baur)
Die Kantonsstrasse zwischen Gersau und Vitznau musste gesperrt werden. (Bild: Keystone)
Der Pegel des Zugersees stieg stark an. Die Enten scheint dies nicht zu stören. (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)
Nicht mehr viel bis das Wasser im Zugersee über die Böschung tritt. (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)
In Lauerz stehen die ersten Häuser unter Wasser. (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)
Diese Koppel samt Wiese in Oberarth steht unter Wasser. (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)
Wasser und Geröll bahnen sich ihren eigenen Weg. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Erdrutsch bei Werthenstein. (Bild: Keystone)
Auch der Meisibach in Alpnach ist stark angestiegen. Dieser führt mitten durch die geplante Unterkunft des Bundes für Asylbewerber. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Ein Mann beobachtet die Fluten. (Bild: Keystone)
Der Alpnacher Meisibach. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Der Lielibach bei Beckenried. (Bild: Keystone)

Auch in Lauerz, bei Hasen auf der Seestrasse, ist die Kantonsstrasse überflutet. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Von Freitag bis Sonntag fiel an vielen Orten der Zentralschweiz Niederschlagsmengen von über 100 Litern pro Quadratmeter. In Engelberg waren es gemäss dem Wetterdienst MeteoNews gar 130 Liter. Das war so viel Regen, wie sonst im gesamten Monat Mai fällt.

17 Häuser in Alpthal evakuiert

Wegen Hangrutschen, überfluteter Strassen und Wassereinbrüchen in Gebäuden standen in der Nacht auf Sonntag vielerorts in der Zentralschweiz die Feuerwehren im Einsatz. In Lauerz wurde der Zivilschutz aufgeboten.

Aufgrund eines drohenden Hangrutsches wurden am Samstagabend in Alpthal 46 Personen aus 17 Häusern evakuiert. Die Mehrheit konte privat untergebracht werden. Die übrigen Evakuierten verbrachten die Nacht in der Zivilschutzanlage in Alpthal. Gemäss Polizeiangaben dürfen die Betroffenen frühestens am Sonntagnachmittag in ihre Häuser zurückkehren.

Wegen eines drohenden Hangrutsches mussten bereits in der Nacht auf Samstag rund 40 Personen einer Jugendherberge in Gersau mit Booten auf dem Seeweg evakuiert werden. Der Landweg war durch Wasser- und Geröllmassen abgeschnitten. Verletzt wurde niemand.

Die Strasse zwischen Gersau und Vitznau, die von Geröll verschüttet worden war, ist seit Sonntagmorgen wieder geöffnet.

Balgach SG (Bild: Keystone)
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Widnau SG (Bild: Keystone)
Widnau SG (Bild: Keystone)
Widnau SG (Bild: Keystone)
Widnau SG (Bild: Keystone)
Die Strasse zwischen Altstätten und Trogen ist abgerutscht. (Bild: Kapo SG)
Die Thur ist in der Region Andelfingen über die Ufer getreten. (Bild: Kapo ZH)
Die Reuss führt bei der alten Holzbrücke in Sins Hochwasser. (Bild: Keystone)
Linth bei Alt St. Johann SG. (Bild: Keystone)
Die Thur hat Teile von Alt St. Johann überflutet. (Bild: Keystone)
Der Rhein bei Wallbach AG tritt über die Ufer. (Bild: Keystone)
Die Serenbachfälle bei Betlis am Walensee (Bild: Keystone)
Blick auf den Walensee bei Weesen. (Bild: Keystone)
Platzwart Werner Heers holt Frischwasser auf dem Campingplatz Gütighausen an der Thur. (Bild: Keystone)
Wasser wird in Ellikon am Rhein aus einem Schacht gepumpt. (Bild: Keystone)
St. Margrethen SG (Bild: Keystone)
Überfluteter Fährensteg in Basel. (Bild: Keystone)
Überflutete Rheinpromenade in Basel. (Bild: Keystone)
Überflutete Rheinpromenade in Basel. (Bild: Keystone)
Rhein beim Mumpf AG (Bild: Keystone)
Linthebene bei Uznach (Bild: Keystone)
Der Rhein bei Möhlin AG. (Bild: Keystone)
Die Langete in Huttwil. (Bild: Keystone)
Clubhaus des Fischereivereins an der Reuss bei Mellingen AG. (Bild: Keystone)

Balgach SG (Bild: Keystone)

Sarnersee trat über die Ufer

In Obwalden entspannte sich die Lage während der Nacht in allen Gemeinden. Der Kantonale Führungsstab löste sich gemäss einer Mitteilung auf. Zu grösseren Schäden kam es nicht. Die Feuerwehren sind in zwei von sieben Gemeinden noch punktuell im Einsatz.

Der Sarnersee ist zwischenzeitlich über die Ufer getreten. Der Pegel soll sich gemäss Führungsstab am Sonntag auf hohem Niveau stabilisieren. Derzeit liegt der Pegel knapp einen halben Meter unter demjenigen des Hochwassers von 1999.

In Nidwalden verlief die Nacht auf Sonntag ohne grosse Zwischenfälle. Die Einsatzkräfte befreiten Kiessammler und Rückhaltebecken von Bächen fortlaufend von Geröll und Holz. Die Engelberger Aa trat nicht über die Ufer. Die nach dem Unwetter im Jahre 2005 ergriffenen Schutzmassnahmen hätten die gewünschten Wirkungen gezeigt, teilte die Kantonspolizei mit.

Nach dem Unterbruch der Bahnstrecke durchs Entlebuch am Samstag nach einem Erdrutsch in Werthenstein verkehrten die Züge am Sonntag wieder normal. Im Kanton Luzern habe sich die Lage seit Samstagabend wieder entspannt, sagte der kantonale Feuerwehrinspektor auf Anfrage. Der Pegelstand der Reuss bleibe auf Grund seiner Zuflüsse allerdings noch einige Zeit hoch.

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