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ZENTRALSCHWEIZ: Betrüger geben sich in Emails als Chef aus

In unserer Region macht ein neuer Betrug die Runde. Die Polizeikorps ruften zu erhöhter Vorsicht auf. Es lohnt sich, nachzuschauen, ob auch jeder Überweisungsauftrag vom Chef wirklich vom Chef ist.
Symbolbild einer betrügerischen Email. (Bild: Keystone)

Symbolbild einer betrügerischen Email. (Bild: Keystone)

Ein Mitarbeiter der Buchhaltung einer Firma erhält ein E-Mail von der Adresse seines Chefs, in der dieser ihn bittet, eine Zahlung an eine bestimmte Adresse sofort auszulösen. Nur ist der Absender nicht wirklich sein Vorgesetzter, sondern ein Betrüger, der in seinem E-Mail die Adresse des Firmenchefs anzeigen lässt.

In so einem Fall spricht man von CEO Fraud, auf Deutsch Chefbetrug. In den vergangenen Wochen wurden in der Zentralschweiz mehr als ein Dutzend Betrugsversuche bekannt, in einem Fall im Kanton Schwyz erbeutete die Täterschaft mehrere Zehntausend Franken, wie die Zentralschweizer Polizeikorps in einer Mitteilung schreiben.

Die Polizei ruft zu erhöhter Vorsicht auf, wenn ein Vorgesetzter per E-Mail eine sofortige Zahlung fordert, die vorher nicht angekündigt beziehungsweise bekannt gewesen ist. Es gelte in einem solchen Fall zu prüfen, ob die E-Mail wirklich von der angezeigten Adresse kommt (ist im Mailprogramm unter «Details» einsehbar) oder dann den Vorgesetzten direkt zu kontaktieren, ob diese E-Mail wirklich von ihm verschickt wurde. Sollte es sich um einen Betrugsversuch handeln, ist dieser umgehend der Polizei zu melden.

pd/rem

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