ZENTRALSCHWEIZ: Der Jahresrückblick 2016 in Bildern – Teil 1

Die Online-Redaktion hat die schönsten und bewegendsten Bildern aus der Zentralschweiz und der ganzen Welt des Jahres 2016 zusammengetragen. Tauchen Sie ein und lassen Sie im Laufe der nächsten Tage das Jahr 2016 nochmals Revue passieren. Wir beginnen mit den Monaten Januar bis April.

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Jahresrückblick 2016.

Jahresrückblick 2016.

11. Januar: Ein Felssturz in Wolhusen lässt die Kleine Emme aufstauen. Die Folge: mehrere Firmen und Wohnhäuser werden überschwemmt, es entstehen Schäden in Millionenhöhe. Die Arbeiten zur Felssicherung werden noch Jahre andauern. (Bild: Manuela Jans-Koch / LZ)
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29. Januar: Weggis wurde vor genau 900 Jahren zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Gemeinde feiert das Jubiläum das ganze Jahr hindurch mit diversen Anlässen. Im Bild: Eine Postkarte aus dem Jahr 1925. (Bild: PD/ETH-Bibliothek Zürich)
31. Januar: Eine Schlammlawine aus dem Teufbach hat die Bezirkstrasse bei Stalden im Muothatal verschüttet und dabei die Stromversorgung unterbrochen. (Bild: Keystone)
3. Februar: Am frühen Mittwochmorgen hat ein Feuer in der Gemeinde Ebersecken die Gewerbehalle einer Holzbaufirma komplett zerstört. Eine technische Ursache liegt dem Brand zugrunde. Was aber genau geschah, ist bis heute noch nicht vollständig geklärt. (Bild: Philipp Schmidli)
20. Februar: Die Fensterbeleuchtung des Hotels Schweizerhof ist nicht konform mit dem «Plan Lumière» der Stadt. Das Fünf-Sterne-Hotel zieht im Streit mit den städtischen Baubehörden um farbige Fenster vor Gericht. Das Hotel akzeptiert das Nein der Stadtregierung zu einem nachträglichen Baugesuch nicht. Die farbige Fensterbeleuchtung ist bereits seit dem Jahr 2014 in Betrieb – nun passt sie gemäss Behörden nicht mehr zum Stadtbild. (Bild: Boris Bürgisser / LZ)
22. Februar: Die Gemeinde Horw (im Bild die Horwer Halbinsel im Sturm) macht mit einer Drohne Aufnahmen am Seeufer, um illegale Bauten ausfindig zu machen – ohne die Bewohner über den genauen Zeitpunkt zu informieren. Im April widersetzt sich der Gemeinderat der Aufforderung des Datenschützers, die Bilder wieder zu löschen. Dieser reicht Beschwerde beim Regierungsrat ein, die noch hängig ist. (Bild: Roger Grütter / LZ)
28. Februar: Regierungswahlen in Uri: Neu gewählt ist Roger Nager (FDP) (Bildmitte). Im zweiten Wahlgang Anfang April wurden Urs Janett (FDP) (rechts im Bild) und Dimitri Moretti (SP) neu in die Exekutive gewählt. Damit ist Moretti der einzige sozialdemokratische Regierungsrat in der Zentralschweiz. (Bild: Keystone, Urs Hanhart / UZ)
28. Februar: Hat gut lachen: Christoph Amstad (CVP) ist kampflos zum neuen Regierungsrat gewählt worden. Er wird in stiller Wahl als Nachfolger von Hans Wallimann (CVP) gewählt. (Bild: Markus von Rotz / OZ)
29. Februar: Im Abstimmungsbüro in Altdorf gab es sehr viel zu tun. Unter anderem wurde über die zweite Röhre am Gotthard abgestimmt: Das Ja zur zweiten Röhre am Gotthard hat massive Auswirkungen auf den Kanton Uri. (Bild: Urs Hanhart / UZ)

11. Januar: Ein Felssturz in Wolhusen lässt die Kleine Emme aufstauen. Die Folge: mehrere Firmen und Wohnhäuser werden überschwemmt, es entstehen Schäden in Millionenhöhe. Die Arbeiten zur Felssicherung werden noch Jahre andauern. (Bild: Manuela Jans-Koch / LZ)

2. März: Das Bundesgericht tritt nicht auf die Beschwerde gegen die Entlassung des Luzerner Religionslehrers Thomas Bannwart ein. Beschwert hatte sich die Katholische Kirche der Stadt Luzern. Der entlassene Lehrer erhält 95 000 Franken. Auslöser für den Streit zwischen Thomas Bannwart und der Katholischen Kirchgemeinde Luzern war ein Brief eines Schülers. Der Jugendliche beschwerte sich im Frühjahr 2015 bei seiner Schulleitung in der Stadt Luzern darüber, dass sich Bannwart im Religionsunterricht kritisch gegenüber dem Islam geäussert habe. Er beschuldigte seinen Religionslehrer, «den Islam mit dem Bösen und Schlechten zu verbinden» und die «fehlenden Rechte der Frauen im Islam» anzuprangern. (Bild: Pius Amrein / LZ)
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7. März: Josef Niederberger (CVP) wird in stiller Wahl zum Nidwaldner Regierungsrat gewählt – als Nachfolger von Hans Wicki (FDP). (Bild: Roger Zbinden / NZ)
8. März: Die Luzerner Polizei rückte für eine Hausdurchsuchung nach Malters aus. Die Behörden hatten dort eine Indoor-Hanfanlage vermutet, die sie später auch fanden. Eine 65-Jährige verwehrte den Polizisten jedoch den Eintritt zur Wohnung. Die Frau drohte den Be­amten, zu schiessen und Selbstmord zu begehen. Als Warnung gab sie kurz darauf zwei Schüsse ab: aus dem Fenster und innerhalb der Wohnung. Es folgte ein Grossaufgebot, auch ein Polizeipsychologe wurde herbeigezogen. Man versuchte die ganze Nacht, die verwirrte Frau zum Aufgeben zu bewegen. Die Einsatzkräfte unter Polizeikommandant Adi Achermann entschlossen sich am nächsten Mittag, am 9. März, die Wohnung durch die Spezialeinheit Luchs stürmen zu lassen. Diese lancierten ein Ablenkungsmanöver, öffneten gewaltsam die Wohnungstür, konnten schliesslich aber nur noch den Tod der Frau feststellen. Vor ihrem Suizid hatte sie auch ihre Katze getötet. (Bild: Pius Amrein / LZ)
10. März: Der Luzerner Stadtrat lenkt im Kreuz-Streit ein: Religiöse Symbole dürfen in Abdankungshallen (Bild) nicht entfernt sondern bei Bedarf nur abgedeckt werden. (Bild: Jakob Ineichen / LZ)
11. März: Der EV Zug ist mit der Höchststrafe von vier Niederlagen in den Playoffs ausgeschieden – das erste Mal seit der Saison 2000/01. Damals hatte es personelle Konsequenzen mit der legendär gewordenen Viererbande (Sutter, Kessler, Rötheli, André Künzi) gegeben. «Eine solche Serie kann man nicht schönreden. Wir müssen alles hinterfragen», sagte Sportchef Reto Kläy damals. (Bild: Keystone)
12. April: Es wird bekannt, dass per April 2017 die Abteilung Infrastruktur der SBB nach Olten umziehen wird. Dadurch gehen in Luzern 170 Arbeitsplätze verloren. Die freien Flächen im Bahnhof Luzern sollen vermietet werden. 70 Stellen bei SBB Infrastruktur sollen weiterhin in Luzern bleiben, allerdings müssen die Betroffenen an die Güterstrasse 3 umziehen. (Symbolbild Dominik Wunderli / LZ)
17. März: Die Energiestadt Hergiswil fährt aufs Velo ab: Die Einwohner können ab sofort gratis Velos benutzen – als schweizweite Premiere. Im Bild: Gemeindepräsident Remo Zberg probiert eines der neuen Leihvelos aus. (Bild: Matthias Piazza / NZ)
20. März: Die Schwyzer Regierung ist neu gewählt – und bleib rein bürgerlich. Neu in der Exekutive vertreten sind René Bünter (SVP, 2.v.l.hinten) und Michael Stähli (CVP, hinten links). Die neue Regierung (v.l. hinten) Michael Stähli, René Bünter, André Rüegsegger und Staatsschreiber Mathias Brun. Vorne von links: Kaspar Michel, Landammann Othmar Reichmuth, Andreas Barraud und Petra Steimen. (Bild: PD)
26. März: Die Autofähre zwischen Beckeried und Gersau schwimmt unter neuer Flagge. Seit dem 26. März kann man wieder über den Seeweg nach Beckenried. Neuer Betreiber ist eine Gesellschaft der F & R-Gruppe in Beckenried. (Bild: Corinne Glanzmann / NZ)
28. März: In der Nacht auf den 28. März ist eine 18-jährige Austauschschülerin aus Australien von einem Taxifahrer vergewaltigt worden. Die junge Frau war für die Heimfahrt zu ihrer Gastfamilie beim Bahnhof Luzern ins Taxi gestiegen. Der Fahrer fuhr zu einem nicht überwachten Parkplatz. Dort kam es zum Übergriff. Im Laufe der Ermittlungen hat die Polizei einen 43-jährigen Pakistaner festgenommen. Dank DNA-Spuren wird der 43-Jährige Ende Mai überführt. Im September macht unsere Zeitung publik, dass der Mann HIV-positiv ist – und schon mehrere Frauen sexuell belästigt hatte. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ (Symbolbild))
31. März: Mitten in der Stadt wurde an der Ecke Alpenstrasse–Schweizerhofquai im Feierabendverkehr eine Velofahrerin von einem Postauto überrollt. Die Frau verstarb noch auf der Unfallstelle. (Bild: Robert bachmann / Luzernerzeitung.ch)
2. April: Das Hochwasserschutzprojekt im Urner Talboden wurde fertiggestellt. Dabei handelt es sich um ein Pionierprojekt über mehrere hundert Millionen Franken. Das Hochwasserschutzprojekt Urner Talboden geht zurück auf die Unwetter 2005. Gewaltige Geröll- und Wassermassen haben damals grosse Verwüstungen angerichtet. Fast das gesamte Industrieareal Schattdorf war tief im Wasser des «Schattdorfer Sees» versunken. (Bild: PD)
4. April: Die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees beschäftigt neu zwei Matrosen aus China. Sie sollen Ansprechspersonen für ihre Landsaleute sein. Im Bild: Matrose Jin Zhiwen verabschiedet Fahrgäste der Panoramajacht «Saphir» beim Landungssteg am Luzerner Schweizerhofquai. (Bild: Eveline Beerkircher / LZ)
4. April: Die Belle Époque soll wieder aufleben. Am 4. April 16 ist Spatensich für das Grand Hotel Titlis Palace in Engelberg. Beim Projekt des chinesischen Investors Yunfeng Gao kam es zuvor zu zahlreichen Verzögerungen. Im Bild: Yunfeng Gao schickt sich an, mit dem Bagger die erste Schaufel Erde zu graben. Vorne Toni Bucher (rechts) und René Affentranger von der Eberli Sarnen AG. (Bild: Corinne Glanzmann / OZ)
7. April: Wegen eines noch hängigen Gerichtsverfahrens verzichten die SBB temporär auf Bauarbeiten am Zugersee-Ostufer. Die geplante Doppelspur am Zugersee-Ostufer wird nun mindestens um ein Jahr verschoben. (Bild: Stefan Kaiser / ZZ (Symbolbild))
9. April: Die Gruppe "Gundula" besetzte über mehrere Tage die leer stehende Villa an der Obergrundstrasse in Luzern. Rund 50 Aktivisten und Aktivistinnen haben sich in der leer stehenden Stadtvilla an der Obergrundstrasse in Luzern zu einem Abendessen eingefunden. Sie wollten damit ein Zeichen setzen für die Schaffung von Freiräumen. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
12. April: In der Ausgabe vom 12. April deckt unsere Zeitung auf, dass ein Kadermitarbeiter über Jahre mit der Abrechnung seiner Arbeitszeit gemogelt hat. Schon früher wurde der Polizist X. für dasselbe Vergehen gemahnt. (Symbolbild: Keystone)
12. April: Um den Bestand der Schwäne zu regulieren, sticht der Nidwaldner Wildhüter deren Eier im Nest. Im Bild: Mit einer Ahle werden Löcher in die Schwaneneier in Ennetbürgen gestochen. (Bild: Corinne Glanzmann / NZ)
16. April: Auf dem Gelände neben dem Kreisel Schlund in Kriens haben Fahrende (Jenische) ihre Wohnmobile aufgestellt. Am 28. April mussten die Jenischen den Platz jedoch verlassen, weil die Zentralschweizer Frühlingsmesse Luga das Gelände für Sattelschlepper brauchte. (Bild: Pius Amrein / LZ)
16. April: Auf dem kantonseigenen Areal an der Kreuzstrasse soll eine neue Asylunterkunft entstehen, bisher hat der Bau aber noch nicht begonnen. Im Bild: Drei Stockwerke und L-förmig: So soll die neue Asylunterkunft an der Kreuzsstrasse aussehen. (Bild: Visualisierung PD)
16. April: Elf Jahre lang wurde gebaut, 75 Millionen Franken wurden investiert: Nun endlich ist das Hochwasserschutz-Projekt im Urner Talboden fertiggestellt. Die Eröffnung wird mit einem grossen Fest gefeiert. Die Seilrutsche über den Geschiebesammler (Bild) erwies sich als Attraktion am Eröffnungsfest. (Bild: Urs Hanhart / UZ)
18. April: Der Fall Ignaz Walker (rechts) wurde vor dem Urner Obergericht neu aufgerollt. Das Obergericht spricht im April den Erstfelder Barbetreiber Ignaz Walker vom Vorwurf des versuchten Mordes an seiner Frau frei. Im Bild: Ignaz Walker (rechts) und sein Anwalt Linus Jaeggi verliessen am 18. April nach dem Urteilsspruch das Altdorfer Rathaus. (Bild: Pius Amrein / LZ)
21. April: Erstmals wurden Luzerner Polizisten öffentlich vereidigt. Der Event fand auf dem Jesuitenplatz in der Stadt Luzern statt. Insgesamt wurden 12 Polizisten vereidigt. (Bild: Corinne Glanzmann / LZ)
27. April: Der Berner Chrigu Blum (31), Freund der Luzerner Sängerin Heidy Happy (rechts), wird zum 400 000. Einwohner des Kantons Luzern gekürt. (Bild: Raphael Gutzwiller / LZ)
30. April: Die neue Seilbahn auf den Turren nimmt wieder Fahrt auf. Nach dreijähriger Durststrecke hat Lungern seine Bahn auf den Ausflugsberg zurück.

2. März: Das Bundesgericht tritt nicht auf die Beschwerde gegen die Entlassung des Luzerner Religionslehrers Thomas Bannwart ein. Beschwert hatte sich die Katholische Kirche der Stadt Luzern. Der entlassene Lehrer erhält 95 000 Franken. Auslöser für den Streit zwischen Thomas Bannwart und der Katholischen Kirchgemeinde Luzern war ein Brief eines Schülers. Der Jugendliche beschwerte sich im Frühjahr 2015 bei seiner Schulleitung in der Stadt Luzern darüber, dass sich Bannwart im Religionsunterricht kritisch gegenüber dem Islam geäussert habe. Er beschuldigte seinen Religionslehrer, «den Islam mit dem Bösen und Schlechten zu verbinden» und die «fehlenden Rechte der Frauen im Islam» anzuprangern. (Bild: Pius Amrein / LZ)


nop